# Bonn Memo - Mein Stadtmemo (www.bonn-memo.de) > Bonn spielerisch entdecken! Bonn Memo: Das Stadtmemo mit 32 Motiven im einzigartigen Bonn-Stil. Liebevoll gestaltet. Ein Spiel für Jung und Alt. Was ist Bonn Memo? Bonn Memo ist mehr als nur ein Spiel – es ist eine Entdeckungsreise durch die wunderschöne Stadt Bonn. Finde Paare von liebevoll illustrierten Bonner Sehenswürdigkeiten und Symbolen. 32 Motive aus Bonn Für Kinder und Erwachsene geeignet Regionales Geschenk mit Kultfaktor Die limitierte Erstauflage von Bonn Memo wurde 2018 durch eine Crowdfunding-Kampagne finanziert. Rund 200 Unterstützer halfen bei der Realisierung. Seit November 2025 ist eine überarbeitete, zweite Auflage von Bonn Memo erhältlich, die vier zusätzliche und brandneue Motive enthält. Ein Blick auf die Karten Alle Illustrationen wurden von Designer Marco dos Santos Pina exklusiv für Bonn Memo entworfen. Von Bonnern für Bonn Bonn Memo ist aus Liebe zu unserer Stadt entstanden. Mit Unterstützung der lokalen Community durch Crowdfunding konnten wir die Erstauflage dieses einzigartigen Spiel verwirklichen. Jede Karte erzählt eine Geschichte und verbindet Sie mit der Seele Bonns. Die 2. und überarbeitete Auflage wurde 2025 aus eigenen Mitteln und ebenfalls in Deutschland produziert. Hinter Bonn Memo stecken vor allem zwei befreundete Väter aus Bonn, die ein einzigartiges und dennoch einfaches Spiel für ihre Kinder kreieren wollten. Wir, Marco als freiberuflicher Produkt- & Grafikdesigner (santospina.de) und Sascha als Unternehmer im Bereich Online-Marketing (maynert.de), haben die Idee zu Bonn Memo gemeinsam entwickelt. Während Marco sich um die Konzeption und Gestaltung der nunmehr 32 Motive des Bonn Memo kümmert, ist Sascha der Verantwortliche für Marketing & Vertrieb. Hol dir dein Bonn Memo nach Hause! Sicher dir jetzt dein Exemplar der limitierten, 2. Auflage von Bonn Memo und tauche ein in die Vielfalt unserer Stadt. Finde Bonn Memo in deiner Nähe Unter diesen Adressen unserer ausgewählten Partner ist die zweite Auflage von Bonn Memo exklusiv erhältlich. Häufige Fragen zu Bonn Memo Gedächtnis trainieren Ganz spielerisch verbessert Bonn Memo die Konzentration und fördert das Erinnerungsvermögen – bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen. Kommunikation fördern Ob in der Familie, mit Freunden oder im Unterricht: Das gemeinsame Spielen bringt Menschen ins Gespräch – über Bonn und darüber hinaus. Identifikation mit der Stadt stärken Jedes Motiv erzählt eine kleine Bonner Geschichte. Wer spielt, entdeckt Bonn neu – und fühlt sich der Stadt ein Stück näher. Partner, die uns vertrauen Unsere Partner begleiten uns seit den ersten Spielzügen – und bis heute mit echter Unterstützung. Dafür sagen wir Danke. Ohne euch wäre Bonn Memo nicht, was es ist. Bonn Memo online spielen? Jetzt auch digital: Spiele Bonn Memo online, finde die passenden Paare – und knack den Highscore! Für zwischendurch, zum Üben oder um deine Freunde herauszufordern. Bonn spielerisch entdecken! Bonn Memo: Das Stadtmemo mit 32 Motiven im einzigartigen Bonn-Stil.... ## Sitemap: - [Stadthaus Bonn: Der Koloss, mit dem Bonn nie warm wurde](https://www.bonn-memo.de/stadthaus) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Stadthaus Fünf Türme, 72 Meter hoch, geplant für eine Stadt, die 1969 über Nacht doppelt so groß wurde. Die Bonner haben sich mit ihrem Verwaltungskoloss nie ganz angefreundet – jetzt bekommt er die zweite Chance seines Lebens. Illustration des Bonner Stadthauses bei Nacht aus Bonn Memo Erbaut 1973–1977 Bezogen 20. Mai 1978 Höhe 72 Meter, fünf Türme Standort Berliner Platz 2 Die Geschichte dahinter Der Koloss, mit dem Bonn nie warm wurde Eine Stadt, die über Nacht wächst, ein Viertel, das für fünf Türme weichen muss, eine Lichtskulptur, die ihrer Technik voraus war – und eine zweite Chance, die gerade beginnt: die Geschichte des Bonner Stadthauses. 1969: Eine Stadt wächst über Nacht Mit dem Bonn-Gesetz wurden 1969 Beuel, Bad Godesberg und sechs Gemeinden des Amtes Duisdorf eingemeindet – und die Verwaltung der plötzlich viel größeren Stadt saß verstreut an rund 50 Standorten. Noch im selben Jahr schrieb Bonn einen Architektenwettbewerb aus. 73 Büros machten mit, den Zuschlag bekamen die Stuttgarter Heinle, Wischer und Partner. Ein Viertel muss weichen Für den Neubau wurden ganze gründerzeitliche Straßenzüge der Nordstadt abgerissen – unter lautem Protest der Bewohner. Der ursprüngliche Plan ging noch weiter: Die gesamte Nordstadt sollte im Stil des Stadthauses umgestaltet werden. Die Empörung verhinderte das – heute steht genau dieses Viertel unter Denkmalschutz. 1973–1978: Die gläserne Verwaltung Gebaut wurde von Oktober 1973 bis Ende 1977, am 20. Mai 1978 zog die Verwaltung ein. Über einem Sockel mit Parkgeschossen erheben sich fünf Bürotürme mit bis zu 17 Stockwerken und 72 Metern Höhe. Das Konzept hieß „gläserne Verwaltung“: große Glasfronten, Großraumbüros, Nähe zwischen Bürger und Amt – der pure Zeitgeist der frühen Siebziger. Der Eingang, den keiner findet Geplant nach dem Leitbild der „verkehrsgerechten Stadt“, verzichteten die Architekten bewusst auf einen ebenerdigen Haupteingang – stattdessen führt ein Netz aus Rampen, Brücken und Plattformen ins Haus. Bis heute ist das der meistgenannte Kritikpunkt an dem Gebäude, in dem rund 1.500 städtische Beschäftigte arbeiten. Kunst, die der Technik voraus war Auf der Ostplattform steht „Chronos 15“ von Nicolas Schöffer: ein 20 Meter hoher, lichtkinetischer Turm, dessen Spiegel ein Computer in ständiger, sich nie wiederholender Bewegung halten sollte. Die Idee war ihrer Zeit voraus – die 52 Motoren vertrugen den Dauerbetrieb nicht und wurden abgeschaltet. An der Stadtbahn-Haltestelle leuchtet dazu der „Lichtwald“ von Günter Ferdinand Ris. Heute: Die zweite Chance Als „Energiefresser Nummer Eins“ verschrien, 2021 kamen beschädigte Betonstützen dazu – doch abgerissen wird nicht komplett: Der Stadtrat beschloss Ende 2024, das Areal als Hauptstandort der Verwaltung zu erhalten, mit Kernsanierung, Teilrückbau und Neubauten. Im Mai 2026 gewann der Entwurf von SCOPE Architekten den Wettbewerb; 2027 ziehen die Beschäftigten in Interimsbüros – dann beginnt de... - [Poppelsdorfer Schloss: Der Kreis im Quadrat](https://www.bonn-memo.de/poppelsdorfer-schloss) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Poppelsdorfer Schloss Ein runder Innenhof in einem quadratischen Bau – diese Form ist für Barockschlösser in Deutschland einmalig. Gebaut als Rückzugsort eines Kurfürsten, heute Arbeitsplatz von Mineralogen. Illustration des Poppelsdorfer Schlosses aus Bonn Memo Grundsteinlegung 21. August 1715 Architekt Robert de Cotte, Paris Beiname Lustschloss Clemensruhe Seit 1818 Eigentum der Universität Die Geschichte dahinter Wo die Ecken verschwinden Von außen ein Quadrat, wie es die Zeit verlangte. Innen ein Kreis, den sich niemand sonst getraut hat. Wer durch das Tor geht, verliert für einen Moment die Orientierung. Der Hof, den es nur einmal gibt Die vier Flügel bilden ein Quadrat, wie fast jedes Barockschloss. Doch der Hof dahinter ist rund, umlaufen von Arkaden. Dieses Motiv – Kreis in Quadrat – findet sich bei keinem anderen deutschen Bau der Epoche. An Sommersamstagen spielt dort ein Orchester, und die Akustik tut, was der Grundriss verspricht. Der Wasserlauf, der nie kam Kurfürst Joseph Clemens wollte sein Lustschloss mit der Stadtresidenz verbinden – durch einen Kanal. Boote sollten zwischen beiden verkehren. Das Wasser reichte nicht. Stattdessen entstand eine schnurgerade Allee, die bis heute die Sichtachse hält. Verlängert man sie in die Gegenrichtung, trifft der Blick auf die Kreuzbergkirche. Zwei Namen, die man kennt Der Entwurf stammt von Robert de Cotte, dem Hofarchitekten aus Paris. Vollendet wurde der Bau nach Plänen von Balthasar Neumann, jenem Baumeister, dessen Treppenhaus in Würzburg heute Weltkulturerbe ist. Zwischen Grundsteinlegung und Fertigstellung lagen fünfundzwanzig Jahre und zwei Bauherren. Der Umbau für einen, der nie kam 1863 erhielt August Wilhelm von Hofmann einen Ruf nach Bonn. Er war einer der bedeutendsten Chemiker Europas. Man baute das Schloss eigens nach seinen Vorstellungen zum chemischen Institut um. Hofmann lehnte ab und ging nach Berlin. Der Umbau blieb – für einen Mann, der nie einzog. Was heute steht, ist eine Kopie Im Februar 1945 traf eine Luftmine das Schloss. Zwei Drittel des Baus gingen verloren, auch die Gewächshäuser nebenan. Der Wiederaufbau begann 1955 und dauerte vier Jahre – in vereinfachter Form. Wer heute vor der Fassade steht, sieht eine Rekonstruktion, keine Substanz. Mineralien, wo Höflinge tanzten Seit 1818 gehört das Schloss der Universität. In den Sälen, in denen der Kurfürst empfing, arbeiten heute Mineralogen, Zoologen und Molekularbiologen. Das Mineralogische Museum steht Besuchern offen. Der Barockgarten wurde zum Botanischen Garten – mit rund zehntausend Pflanzenarten. Wo es steht Meckenheimer Allee 171, Poppelsdorf Der Botanische Garten umschließt das Schloss. Vom Hauptportal führt die Poppelsdorfer Allee schnurgerade zur Innenstadt – eine Sichtachse, die seit dreihundert Jahren hält. 50.7250 7.0921 Kurzer Test Drei Fragen zum Schloss Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leider falsch In welchem Baustil wurde das Poppelsdorfer Schloss erric... - [Godesburg: Die Burg, die durch die Toilette fiel](https://www.bonn-memo.de/godesburg) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Godesburg Vier Wochen Belagerung. 680 Kilogramm Schwarzpulver unter dem Fels. Und am Ende kamen die Angreifer durch die Toilette herein. Die Burg auf dem erloschenen Vulkan hat eine Geschichte, die klingt wie erfunden. Illustration der Godesburg mit Bergfried aus Bonn Memo Grundsteinlegung 1210 Bergfried 39 Meter hoch Gesprengt 17. Dezember 1583 Untergrund Erloschener Vulkan Die Geschichte dahinter Wie eine Burg an einer Toilette scheiterte Vier Wochen Belagerung. Kanonen, die nichts ausrichteten. Eine Sprengung, die die Verteidiger nicht brach. Und am Ende entschied ein Abflussrohr den Krieg. Eine Burg auf einem Vulkan Der Godesberg ist ein erloschener Vulkan, ein Basaltkegel mitten im Rheintal. Schon Römer und Franken nutzten ihn als Kultstätte. 1210 legte der Kölner Erzbischof Dietrich von Hengebach den Grundstein zur Burg. Sie sollte die Südgrenze des Erzbistums sichern und die Handelsstraße am Rhein kontrollieren – damals floss unten noch ein Seitenarm des Flusses. Der Kurfürst und die Stiftsdame Gebhard Truchsess von Waldburg war seit 1577 Erzbischof und Kurfürst von Köln. 1579 verliebte er sich in Agnes von Mansfeld, eine evangelische Stiftsdame. Ihre Brüder drängten auf Heirat. 1582 trat Gebhard zum reformierten Glauben über, im Februar 1583 heiratete er sie in Bonn. Auf seine Macht wollte er trotzdem nicht verzichten. Vier Wochen und 680 Kilogramm Pulver Der Papst enthob ihn aller Ämter. Das Domkapitel wählte Ernst von Bayern zum Gegenkandidaten. Ab dem 18. November 1583 belagerten bayerische Truppen die Godesburg. Kanonen richteten nichts aus. Also gruben Sappeure einen Stollen in den Basalt, platzierten 680 Kilogramm Schwarzpulver und zündeten sie am 17. Dezember. Durch das heimliche Gemach Die Explosion tötete viele Verteidiger, doch die Burg fiel nicht. Der Schutt behinderte sogar die Angreifer. Erst als einige von ihnen über das Latrinensystem in den Innenhof gelangten – die zeitgenössische Quelle spricht vom heimlichen Gemach – kippte die Lage. Es war die Toilette, die die Burg zu Fall brachte. Freies Geleit gegen Geiseln Der Kommandant und einige Überlebende verschanzten sich im Bergfried. Er hatte Gefangene im Kerker und nutzte sie als Faustpfand: freies Geleit für sich, seine Frau und seinen Leutnant. Alle anderen im Turm – Männer, Frauen, Kinder – wurden getötet. Bonn ergab sich wenige Wochen später. Vom Steinbruch zum Denkmal Die Ruine wurde nie wieder aufgebaut. Jahrhundertelang holten sich Anwohner Steine von der Anlage. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie gesichert. Der Bergfried überstand alles – die Sprengung, den Dreißigjährigen Krieg, in dem Armeen ihn als Aussichtsturm nutzten, und die Zeit als Steinbruch. Er steht bis heute, 39 Meter hoch. Wo sie steht Auf dem Godesberg 5, Bad Godesberg Der Bergfried lässt sich von April bis Oktober besteigen, außer montags und dienstags. Die Aussichtsterrasse im Innenhof ist frei zugänglich. 50.6864 7.1521 Kurzer Test Drei Fragen zur Godes... - [Pützchens Markt: Von der Wunderquelle zur Riesenkirmes](https://www.bonn-memo.de/puetzchens-markt) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Pützchens Markt Eine Heilige, ein Stab, eine Wunderquelle – und 650 Jahre später Achterbahnen, Bayernzelt und über eine Million Besucher. Kaum eine Kirmes in Deutschland hat eine ältere Geschichte als die fünf Tage von Pützchen. Illustration von Pützchens Markt mit Riesenrad und Karussell aus Bonn Memo Erstmals erwähnt 1367 Termin 2. Septemberwochenende Dauer 5 Tage Besucher bis zu 1,4 Millionen Die Geschichte dahinter Von der Wunderquelle zur Riesenkirmes Der größte Jahrmarkt Bonns beginnt mit einer Legende aus dem Jahr 1000 – und hört seit 1367 einfach nicht mehr auf. Eine Heilige, ein Stab, eine Quelle Um das Jahr 1000 plagte eine große Dürre das Land. Der Legende nach stieß Adelheid, Äbtissin des Stifts Vilich, ihren Stab in den Boden, betete – und eine Quelle sprudelte. Ein Pütz, rheinisch für Brunnen. Das Pützchen gab dem Ort seinen Namen, und weil dem Wasser bald Wunderheilungen nachgesagt wurden, kamen die Pilger in Scharen. Bis heute gehört das Waschen der Augen am Adelheidis-Brunnen zum Ritual der Wallfahrt. 1367: Der Markt taucht auf Am 26. Januar 1367 wird der Adelheidisbrunnen erstmals urkundlich erwähnt – das Gründungsdatum, auf das sich der Markt beruft. Die Pilger mussten versorgt werden: Wirte, Krämer und Gaukler fanden sich ein, und aus der Wallfahrt wurde ein Markt. Sein ältester Teil lebt bis heute: der Pluutenmarkt, benannt nach den Pluuten – rheinisch für alte Kleider. Vom Krämermarkt zur Kirmes Anfang des 18. Jahrhunderts zog der Markt auf die Marktwiesen, wo er noch heute steht. Bis 1830 fand er an Mariä Geburt statt, dem 8. September – dann trennte man ihn von der Wallfahrt und legte ihn auf das zweite Septemberwochenende. Um 1850 rollten die ersten Karussells an, und aus dem Handelsplatz wurde endgültig ein Volksfest. Fast unkaputtbar Seit 1367 fiel der Markt nur eine Handvoll Male aus: 1892 wegen der Cholera, in den Kriegsjahren, 2020 wegen Corona. 2017 feierte Pützchens Markt seine 650. Auflage. Zum Vergleich: Das Oktoberfest ist gut 450 Jahre jünger. Die Rituale Freitag um 15 Uhr sticht das Stadtoberhaupt im Bayernzelt das Fass an. Sonntagmorgen feiern die Schausteller ihren Festgottesdienst, montags laden sie Kinder aus den Waisenhäusern der Region zu Freifahrten ein. Und am Dienstag um 22 Uhr endet alles mit einem großen Feuerwerk über Beuel. Heute: Fünf Tage Ausnahmezustand Rund 500 Schausteller, bis zu 1,4 Millionen Besucher (Rekord 2018) – Pützchens Markt gilt als umsatzstärkster Fünf-Tage-Jahrmarkt Deutschlands. Die großen Fahrgeschäfte stehen auf den Marktwiesen, die Buden drängen sich im alten Ortskern entlang der Marktstraße. 2026 ist es vom 11. bis 15. September wieder so weit. Wo er stattfindet Pützchen-Bechlinghoven, Beuel Die großen Fahrgeschäfte stehen auf den Marktwiesen, die Buden im alten Ortskern entlang der Marktstraße. Zu Markttagen fahren Shuttle-Busse und verstärkte Linien – das Auto lässt man besser stehen. 50.7450 7.1550 Kurzer Test Drei Fragen zum Mar... - [Botanischer Garten Bonn: Vom Lustgarten zur Leichenblume](https://www.bonn-memo.de/botanischer-garten) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Der Botanische Garten Erst Lustgarten der Kurfürsten, seit 1818 Forschungsgarten der Universität: Rund um das Poppelsdorfer Schloss wachsen heute rund 11.000 Pflanzenarten – darunter ein Star, der nach Aas stinkt und trotzdem Tausende anzieht. Illustration der blühenden Titanenwurz im Gewächshaus aus Bonn Memo Angelegt 1818, mit der Universität Pflanzenarten rund 11.000 Fläche etwa 12 Hektar Der Star Die Titanenwurz Die Geschichte dahinter Vom Lustgarten zur Leichenblume Wo Kurfürsten lustwandelten, zählen heute Wissenschaftler Arten – und einmal alle paar Jahre steht ganz Bonn Schlange für eine Blume, die nach Verwesung riecht. Über 200 Jahre Lustgarten Die Wurzeln reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück – im Mittelalter stand hier eine Wasserburg der Kölner Kurfürsten. Um 1650 ist ein Renaissancegarten mit Orangerien belegt, um 1720 entstand der Barockgarten, dessen Grundstruktur bis heute erhalten ist. Ein paar Rotbuchen stammen noch aus kurfürstlicher Zeit. 1818: Die Wissenschaft übernimmt Mit der Gründung der Universität wurde aus dem Lustgarten ein Forschungsgarten. Erster Direktor war Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck – Präsident der Leopoldina und ein Mann, der in seinem Leben über 6.500 Pflanzenarten wissenschaftlich benannte. 1819 wurde der Barockgarten zum englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Die Leichenblume von Sumatra 1878 entdeckte der Florentiner Botaniker Odoardo Beccari auf Sumatra eine Pflanze mit dem größten Blütenstand der Welt – die Titanenwurz. Um Aaskäfer anzulocken, verströmt sie den Geruch von Verwesung. In Bonn blüht sie seit 1937 – länger als in fast jedem anderen Garten der Welt. Rekorde im Gewächshaus Der Bonner Rekord: 2,90 Meter, gemessen 2013 – nah am Weltrekord von 3,10 Metern. Bonn brachte die beiden größten wissenschaftlich dokumentierten Blütenstände überhaupt hervor, und 2006 gelang etwas weltweit Einmaliges: eine Knolle mit drei Blütenständen gleichzeitig. Wenn die Titanenwurz blüht, kommen Tausende – die Blüte hält nur wenige Tage. Ein Garten, der ein Schloss umarmt Der Schlossgarten umschließt das Poppelsdorfer Schloss vollständig – Garten und Bau sind seit 300 Jahren ein Ensemble. Dazu kommen der Nutzpflanzengarten am Katzenburgweg und der Melbgarten am Venusberg: zusammen rund 12 Hektar und 11.000 Arten, davon 4.500 in den Schaugewächshäusern. Forschen, erhalten, erleben Heute gehören die Botanischen Gärten zu den ältesten dokumentierten Deutschlands. Geforscht wird an Biodiversität, Evolution und Bionik – und mit rund 140.000 Besuchern im Jahr sind sie zugleich das größte Schaufenster der Universität. Für die Bonner: einfach der schönste Park der Stadt. Wo er liegt Meckenheimer Allee 171, Poppelsdorf Der Haupteingang liegt an der Remise neben dem Schloss. Von der Innenstadt führt die Poppelsdorfer Allee schnurgerade hierher – ein Spaziergang von 15 Minuten. 50.7247 7.0910 Kurzer Test Drei Fragen zum Garten Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leid... - [Beueler Waschfrauen: Wo die Weiberfastnacht erfunden wurde](https://www.bonn-memo.de/beueler-waschfrauen) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Beueler Waschfrauen Sie wuschen die Wäsche für Bonn und Köln, standen bei jedem Wetter bis zu den Knien im Rhein – und erfanden 1824 nebenbei die Weiberfastnacht. Die Geschichte von Frauen, die sich nichts mehr sagen ließen. Illustration der Beueler Waschfrauen aus Bonn Memo Das Gewerbe Beueler Großwäschereien Der Aufstand Weiberfastnacht 1824 Rathaussturm seit 1949 Wäscherprinzessin seit 1958 Die Geschichte dahinter Der Aufstand der Wäscherinnen Es ist die vielleicht rheinischste Form der Emanzipation: kein Streik, keine Petition – ein Fest, zu dem die Männer nicht eingeladen waren. Die Schäl Sick wäscht Das weiche Rheinwasser und die weiten Uferwiesen zum Bleichen machten Beuel zum Wäscherdorf: Hier wurde die Wäsche aus Bonn, Köln und den Hotels in Königswinter gewaschen. Die Arbeit war hart – die Frauen standen bei jedem Wetter bis zu den Knien im Fluss. Der legendäre „Beueler Duft“ kam übrigens auch vom Seifenkraut, das am Rhein wächst. 1824: Kaffeeklatsch als Revolution Am Donnerstag vor Karneval lieferten die Männer die frische Wäsche per Schiff nach Köln – und feierten dort ausgiebig. 1824 revanchierten sich die Wäscherinnen: Sie setzten sich zu einem eigenen Fest zusammen und gründeten ihr Damenkomitee. Die Geburtsstunde der Weiberfastnacht. Das Alte Beueler Damenkomitee von 1824 e.V. existiert bis heute. Möhne, Wieversitzung, Männerverbot Immer mehr verheiratete Frauen – im Rheinischen: Möhne – schlossen sich an. Der Tag begann fortan mit einem Festumzug und endete in der Wieversitzung. Männer bekamen erst nach Sitzungsende Einlass in den Saal. Der Sturm aufs Rathaus Zum 125. Jubiläum 1949 stürmten die Frauen erstmals das Beueler Rathaus – samt Schlüsselübergabe. Seit 1958 wird dazu aus den Damenkomitees die Wäscherprinzessin proklamiert. Um sich der Ehre würdig zu erweisen, muss sie bis heute pro forma eine Männerhose waschen. Das Bröckeweibchen keift zurück 1898 bekam das Bonner Bröckemännche, das den Beuelern sein blankes Hinterteil zeigt, eine Antwort: eine steinerne keifende Waschfrau mit schwingendem Pantoffel am Brückenpfeiler. Heute hängt das Bröckeweibchen an der Hochwasserschutzmauer nahe der Personenfähre – mit der Inschrift „De Welt es e Lake, dat selvs de Beueler net wäsche könne“. 200 Jahre später 2024 feierte die Beueler Weiberfastnacht ihr 200-jähriges Jubiläum. Vor dem Beueler Heimatmuseum erinnert der Wäscherinnen-Brunnen von Ernemann Sander an das Gewerbe. Und was 1824 als Kaffeeklatsch begann, feiern heute Millionen Menschen im ganzen Rheinland. Wo es passiert Beuel – die Sonnenseite Bonns An Weiberfastnacht stürmen die Möhne das Beueler Rathaus an der Friedrich-Breuer-Straße. Das Bröckeweibchen hängt am Rheinufer an der Hochwasserschutzmauer nahe der Personenfähre, der Wäscherinnen-Brunnen steht vor dem Heimatmuseum. 50.7390 7.1180 Kurzer Test Drei Fragen zu den Waschfrauen Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leider falsch Was taten die Beueler Wäscherinnen im Jahr 1824?... - [Siebengebirge: Sieben Berge, die eigentlich vierzig sind](https://www.bonn-memo.de/siebengebirge) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Siebengebirge Sieben Berge, die in Wahrheit über vierzig sind – geformt von Vulkanen, gerettet von Bürgern, besungen von Dichtern. Das Naherholungsgebiet der Bonner ist zugleich eine Keimzelle des deutschen Naturschutzes. Illustration des Siebengebirges mit grünen Hügeln aus Bonn Memo Gipfel 7 große, über 40 insgesamt Höchster Berg Großer Ölberg, 461 m Ursprung Vulkane Naturschutz seit den 1920er Jahren Die Geschichte dahinter Sieben Berge, die vierzig sind Riesen, Vulkane, Steinbrecher und die ersten Naturschützer Deutschlands: Die Hügel vor Bonns Haustür haben mehr Geschichte als manches Gebirge mit dreimal so viel Höhe. Sieben Riesen klopfen ihre Spaten aus So erzählt es die Sage: Sieben Riesen gruben dem Rhein sein Tal, und als sie fertig waren, klopften sie den Dreck von ihren Spaten – sieben Berge blieben stehen. Der Kanon der großen Sieben: Großer Ölberg, Löwenburg, Lohrberg, Nonnenstromberg, Petersberg, Wolkenburg und Drachenfels. Warum eigentlich sieben? In Wahrheit sind es über vierzig Kuppen. Für den Namen gibt es drei Theorien: Vom Rhein aus sieht man ungefähr sieben Gipfel (schon 1590 ist von septem montes die Rede) – nur sind es je nach Standort nie dieselben. Oder er kommt von den Siefen, den schluchtartigen Bachtälern. Oder schlicht von der magischen Sieben als Zahl der Fülle. Die Forschung streitet, die Bonner zählen nicht nach. Geboren aus Vulkanen Vor rund 25 Millionen Jahren drückte Magma durch die Erdkruste – aus Hunderten vulkanischer Schlote entstanden die Kuppen von heute. Das Gestein, Trachyt und Basalt, wurde schon von den Römern gebrochen und rheinabwärts verschifft. Jahrhundertelang war das Siebengebirge vor allem eines: ein Steinbruch. Die Rettung der Berge Wie ernst die Lage war, zeigt die Wolkenburg: Ihre Kuppe wurde samt Burg komplett abgetragen. 1836 kaufte Preußen den bedrohten Drachenfels frei, 1869 gründeten Bürger den Verschönerungsverein für das Siebengebirge, der über 800 Hektar aufkaufte, um die Steinbrüche zu stoppen. In den 1920er Jahren wurde das Gebirge eines der ersten Naturschutzgebiete Deutschlands. Weltpolitik auf dem Petersberg Auf dem Petersberg thront ein Grandhotel, das Geschichte schrieb: Nach dem Krieg residierte hier die Alliierte Hohe Kommission, 1949 unterzeichnete Adenauer das Petersberger Abkommen – ein erster Schritt zur Souveränität der jungen Bundesrepublik. Bis heute ist der Petersberg Gästehaus des Bundes. Und Adenauer selbst? Wohnte in Rhöndorf, am Fuß des Gebirges. Die Rheinischen Alpen Ende der 1950er Jahre wurde das Siebengebirge der erste Naturpark Nordrhein-Westfalens – bis heute der einzige, der komplett unter Naturschutz steht. Rund 200 Kilometer Wanderwege, der Rheinsteig, Weinberge am Drachenfels und das Nachtigallental: Für die Bonner sind die Hügel gegenüber schlicht das, was der Volksmund schon immer sagte – die Rheinischen Alpen. Wo es liegt Zwischen Königswinter und Bad Honnef Von Bonn aus in 20 Minuten mit der Stadtbahn 6... - [Rhein in Flammen Bonn: 40 Jahre Feuer über dem Fluss](https://www.bonn-memo.de/rhein-in-flammen) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Rhein in Flammen Ein illuminierter Schiffskonvoi, bengalisch leuchtende Ufer und ein Höhenfeuerwerk vor über 100.000 Menschen: Seit 1986 verwandelt Rhein in Flammen den Fluss einmal im Jahr in eine Bühne. 2026 feierte das Spektakel seinen 40. Geburtstag – und schlägt ab 2028 ein neues Kapitel in der Innenstadt auf. Illustration von Rhein in Flammen mit Feuerwerk über dem Rhein aus Bonn Memo Premiere in Bonn 3. Mai 1986 Termin Erstes Mai-Wochenende Besucher Über 100.000 Ab 2028 Neu in der Innenstadt Die Geschichte dahinter 40 Jahre Feuer über dem Fluss Von kurfürstlichen Musketen-Salven über Queen Victorias Hochzeitsreise bis zur Drohnenshow über der Rheinaue – die Geschichte des größten Bonner Volksfests. Eine Tradition seit Kurfürstenzeiten Feuer über dem Rhein hat Geschichte: Schon 1756 ließ der Kurfürst bei Koblenz Signalraketen und Feuerwerke vom Fluss aus zünden. 1845 war Queen Victoria auf ihrer Hochzeitsreise von einer Rhein-Illumination so hingerissen, dass englische Korrespondenten vom besten Feuerwerk schrieben, das man je gesehen habe. Nach dem Krieg begründeten die Rheinkommunen die Tradition neu – an der Loreley 1948, zwischen Linz und Siebengebirge ab 1954, in Koblenz 1956. 1986: Bonn kommt dazu Am 3. Mai 1986 fand Rhein in Flammen erstmals auf der Strecke von Linz über Bad Honnef und Königswinter bis nach Bonn statt. Die Bonner Ausgabe in der Rheinaue wuchs schnell zur größten Einzelveranstaltung der ganzen Reihe – ein dreitägiges Volksfest mit Bühnen, Fahrgeschäften und Familientag, das Jahr für Jahr weit über 100.000 Menschen anzog. Das Herzstück: der Schiffskonvoi Wenn es dunkel wird, setzt sich die weiße Flotte in Bewegung: festlich illuminierte Passagierschiffe, die in langem Konvoi Richtung Bonn gleiten, während die Ufer, Berge und Burgen bengalisch rot leuchten und unterwegs Feuerwerke gezündet werden. Den Abschluss bildet traditionell das große musiksynchrone Höhenfeuerwerk über der Rheinaue – für viele Bonner der emotionalste Moment des Jahres. 2026: Der 40. Geburtstag als Abschied Vom 1. bis 3. Mai 2026 feierte Rhein in Flammen sein 40-jähriges Jubiläum – und zugleich die letzte Ausgabe in der Rheinaue. Die Jubiläumsshow kombinierte Pyrotechnik, Musik und eine moderne Drohnenshow; auf das bodennahe Feuerwerk am Rheinauensee wurde erstmals verzichtet, um die brütenden Wasservögel zu schonen. Warum die Rheinaue Pause braucht Zwei Gründe erzwangen den Umbruch: Das Feuerwerk fiel mitten in die Brutzeit im Park – die Auflagen für Natur- und Artenschutz wurden immer strenger. Und die Rheinaue selbst wird saniert, bevor sie 2029 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert – angelegt wurde sie 1979 zur Bundesgartenschau. 2027 legt das Fest deshalb eine kreative Pause ein. Ab 2028: Neues Kapitel in der Innenstadt Ab 2028 soll Rhein in Flammen mit neuem Konzept in der Bonner Innenstadt und entlang der Rheinpromenade auf beiden Seiten des Flusses stattfinden – eine der größten Veränderungen in der Gesc... - [Drachenfels: Siegfried, Steinbruch und die älteste Zahnradbahn](https://www.bonn-memo.de/drachenfels) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Der Drachenfels 321 Meter, eine Burgruine, ein Drache und der Ruf, der meistbestiegene Berg Europas zu sein. Hier soll Siegfried im Drachenblut gebadet haben – und hier begann 1836 der deutsche Naturschutz. Illustration des Drachenfels mit Burgruine aus Bonn Memo Höhe 321 Meter Burgruine 12. Jahrhundert Zahnradbahn seit 1883 Die Sage Siegfried & der Drache Die Geschichte dahinter Der Berg, der fast verschwand Ein erloschener Vulkan, eine Sage, ein Steinbruch, der ihn beinahe auffraß – und die Rettung, mit der der deutsche Naturschutz begann. Der Drache, der alles erklärt Der Sage nach hauste in einer Höhle des Berges der Drache Fafnir – bis Siegfried ihn erschlug und im Drachenblut badete, um unverwundbar zu werden. Die Geschichte aus dem Nibelungenlied gab dem Berg seinen Namen. Und weil eine gute Sage Pflege braucht, steht auf halber Höhe seit 1913 die Nibelungenhalle samt Drachenhöhle und 15 Meter langem Steindrachen. Eine Burg für die Südgrenze Zwischen 1138 und 1167 ließ der Kölner Erzbischof Arnold I. auf dem Gipfel eine Burg errichten – als Bollwerk gegen Angriffe von Süden. Fünfhundert Jahre wachte sie über den Rhein, bis sie im Dreißigjährigen Krieg 1634 geschleift wurde. Wieder aufgebaut hat sie nie jemand. Die Ruine des Bergfrieds ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen des Rheintals. Der Berg, der den Kölner Dom baute Der Drachenfels ist ein erloschener Vulkanschlot – sein Trachyt wurde schon von den Römern gebrochen und über den Rhein verschifft. Auch der Kölner Dom besteht zu Teilen aus Drachenfels-Stein. Der Steinbruch fraß sich über Jahrhunderte bis an die Kuppe: 1788 stürzten Teile der Burg ab, weil der Fels darunter ausgehöhlt war. 1836: Preußen kauft einen Berg Als der Gipfel samt Ruine einzustürzen drohte, wurde der Protest so laut, dass er beim König landete. 1836 erwarb der preußische Staat die Bergkuppe für 10.000 Taler und legte den Steinbruch still – einer der ersten staatlichen Naturschutzakte Deutschlands. Der Drachenfels gilt seither als Keimzelle des deutschen Naturschutzes. Byron, Esel und die älteste Zahnradbahn Die Rheinromantik machte den Berg weltberühmt: Lord Byron dichtete über ihn, Maler pilgerten hin, und bald folgten die Touristen – bis heute rund eine Million im Jahr, weshalb er als meistbestiegener Berg Europas gilt. Seit dem 17. Juli 1883 fährt die Drachenfelsbahn hinauf, die älteste Zahnradbahn Deutschlands. Wer lieber klassisch reist: Auf dem Eselsweg tragen Esel noch immer Kinder bergan. Ein Schloss, in dem nie jemand wohnte Auf halber Höhe steht Schloss Drachenburg, 1882 bis 1884 vom Bonner Börsenmakler Stephan von Sarter erbaut – der prächtige Gründerzeitbau wurde nie von ihm bewohnt. Oben belohnt der Blick: das Rheintal, das Siebengebirge, Bonn – und an klaren Tagen die Silhouette des Kölner Doms, der aus diesem Berg gebaut wurde. Wo er steht Königswinter, am rechten Rheinufer Von Bonn aus mit der Stadtbahn 66 oder – stilechter – mit dem Schiff nach Kö... - [Gummibärchen: Der Bär, der nicht lächelte](https://www.bonn-memo.de/gummibaerchen) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Gummibärchen Ein Sack Zucker, eine Marmorplatte, ein Kupferkessel. Mehr hatte Hans Riegel nicht, als er 1920 in einer Bonner Waschküche anfing. Zwei Jahre später erfand er einen Bären mit traurigem Blick. Illustration bunter Gummibärchen aus Bonn Memo Firmengründung 13. Dezember 1920 Der erste Bär Tanzbär, 1922 HARIBO steht für HAns RIegel BOnn Goldbär heißt er erst seit 1960 Die Geschichte dahinter Der Bär, der nicht lächelte Der erste Gummibär sah nicht aus wie der, den wir kennen. Er war größer, schlanker, weicher – und er guckte traurig. Wie er zu seinem Namen kam, warum er ihn wieder verlor, und wieso Haribo bis heute Kastanien einsammelt. Sechs Gegenstände in einer Waschküche Hans Riegel war Bonbonkocher. 1920 kaufte er mit 27 Jahren ein Haus in der Bergstraße in Kessenich – wegen der Waschküche im Hinterhof. Seine gesamte Ausstattung: ein Sack Zucker, eine Marmorplatte, ein Hocker, ein gemauerter Herd, ein Kupferkessel und eine Walze. Am 13. Dezember 1920 ließ er die Firma ins Bonner Handelsregister eintragen. HAns RIegel BOnn. Inspiriert von dressierten Bären Auf Jahrmärkten traten damals noch Tanzbären auf. 1922 formte Riegel einen daraus – aus Weichgummi, mit Gummi arabicum statt Gelatine. Der Tanzbär war größer und schlanker als heute, mit schmalem Gesicht und herunterhängenden Mundwinkeln. Zwei Stück kosteten im inflationsgeschüttelten Deutschland einen Pfennig. Gertrud und ihr Fahrrad 1921 heiratete Riegel Gertrud. Sie wurde seine erste Mitarbeiterin. Drei Jahre lang lieferte sie die Tagesproduktion mit dem Fahrrad aus – erst 1923 kaufte die Firma einen Pkw. Als Hans Riegel 1945 mit 52 Jahren starb, übernahm sie die Leitung der Geschäfte, bis die Söhne aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrten. Aus Tanz wird Gold Nach dem Krieg machten die Söhne Hans und Paul den Bären kleiner, dicker und bunter. 1960 bekam er einen neuen Namen: Goldbär, zur Unterscheidung von der Konkurrenz. 1967 wurde er als Warenzeichen eingetragen. Heute verlassen täglich rund 100 Millionen Stück die Produktion. Kastanien gegen Süßigkeiten Seit 1936 tauscht Haribo jedes Jahr Anfang Oktober Kastanien und Eicheln gegen eigene Produkte. Zehn Kilo Kastanien oder fünf Kilo Eicheln ergeben ein Kilo Ware. Die Früchte dienen als Winterfutter für Wildgehege. Generationen von Bonner Kindern haben dafür im Herbst die Parks abgesucht. Bonn bleibt Bonn 2018 verlegte Haribo den Firmensitz von Kessenich in die Gemeinde Grafschaft nach Rheinland-Pfalz. Der Name blieb. Bonn ist weiterhin Produktionsstandort. Und im Fabrikverkauf an der Friesdorfer Straße stehen bis heute Menschen an, die einen Sack Goldbären tragen, als wäre es ein Familienerbstück. Wo du sie findest Am Neutor 3, Bonner Innenstadt Der Shop in der Innenstadt ist nicht die Fabrik. Die stand in Kessenich, in der Bergstraße – dort, wo Hans Riegel 1920 eine Waschküche kaufte. 50.7338 7.0965 Kurzer Test Drei Fragen zu HARIBO Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leider fals... - [LVR-LandesMuseum Bonn: Wo der echte Neandertaler wohnt](https://www.bonn-memo.de/lvr-landesmuseum) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das LVR-LandesMuseum Eines der ältesten Museen Deutschlands, gegründet 1820 per Erlass des preußischen Staatskanzlers. Hier liegt der echte Neandertaler – der beinahe nach London verkauft worden wäre – und die Zeitreise reicht 400.000 Jahre zurück. Illustration des LVR-LandesMuseums mit dem Neandertaler aus Bonn Memo Gegründet 4. Januar 1820 Star der Sammlung Der Neandertaler Zeitreise 400.000 Jahre Standort Colmantstraße 14–16 Die Geschichte dahinter 200 Jahre Rheinland unter einem Dach Ein preußischer Staatskanzler, ein beinahe nach London verkaufter Neandertaler und ein Grabstein, der von der Varusschlacht erzählt – die Geschichte eines der ältesten Museen Deutschlands. 1820: Preußen sammelt das Rheinland Am 4. Januar 1820 gründete Preußen per Erlass des Staatskanzlers Karl August Fürst von Hardenberg das „Museum Rheinisch-Westfälischer Alterthümer“ – mit klarem Auftrag: die verstreuten Zeugnisse aus römischer und altdeutscher Zeit vor Zerstörung und Zersplitterung retten. Damit zählt das Haus zu den ältesten Museen Deutschlands. 1877: Der Neandertaler bleibt Rheinländer Das berühmteste Stück kam um Haaresbreite nicht nach Bonn: Nach dem Tod seines Besitzers wollte das Londoner South Kensington Museum – das heutige Victoria & Albert Museum – das Neandertaler-Skelett kaufen. Der Verein von Altertumsfreunden und der Forscher Hermann Schaaffhausen legten zusammen und sicherten den berühmtesten Rheinländer für Bonn. Heute empfängt er die Besucher gleich im Erdgeschoss – rund 42.000 Jahre alt. Ein Museum voller Superlative Der größte jungsteinzeitliche Brunnen der Welt, der Fritzdorfer Goldbecher, der Schatz der Keltenfürstin von Waldalgesheim, das Grab des Herrn von Morken und Europas bedeutendste Sammlung fränkischer Goldscheibenfibeln – dazu der Grabstein des römischen Soldaten Marcus Caelius, der laut Inschrift im „BELLO VARIANO“ fiel: eines der ganz wenigen Zeugnisse der Varusschlacht. Zerstört und neu aufgebaut Der Gründungsbau von 1893 an der Colmantstraße wurde 1944 von Bomben schwer getroffen und nach dem Krieg abgerissen – die Sammlung selbst hatte man rechtzeitig ausgelagert, die Verluste blieben gering. Der Anbau von 1909 wurde instandgesetzt, ab 1950 gab es wieder Ausstellungen, 1967 folgte der Neubau des Architekten Rainer Schell. 2003: Glas und Holz Ab 1997 wurde das Haus von der Stuttgarter Architektengruppe Lohrer erweitert und 2003 neu eingeweiht – mit der markanten Glasfassade, hinter der ein dreigeschossiger Holzquader liegt. Nebenbei war das Museum seiner Zeit auch sammlerisch voraus: Schon seit den 1970ern sammelt es als eines der ersten Häuser in Deutschland Fotografie. Seit 2008 trägt es den Namen LVR-LandesMuseum. Heute: Museum für alle Zur 200-Jahr-Feier wurde das Haus inklusiv umgebaut: Der Neandertaler bekam seine Rotunde im Erdgeschoss, ein zentraler Aufzug erschließt alle Etagen bis zur Dachterrasse – mit Panoramablick über Bonn bis zum Siebengebirge. Kinder und Jugendliche un... - [Wer wir sind: Die Geschichte hinter Bonn Memo](https://www.bonn-memo.de/ueber-uns) Marco & Sascha Zwei Zugezogene, 150 Unterstützer, eine Stadt Der eine kam mit fünf aus Portugal. Der andere ist Düsseldorfer. Keiner von uns ist in Bonn geboren. Trotzdem haben wir 32 Motive dieser Stadt gezeichnet, gedruckt und in Schachteln gepackt – finanziert von über 150 Menschen, die 2018 für ein Spiel bezahlten, das es noch gar nicht gab. Und dabei haben wir mehr über Bonn gelernt als in all den Jahren davor. Ein Spiel ist nur ein Vorwand. Was zählt, ist der Moment, in dem ein Kind und ein alter Mann über dieselbe Stadt reden. Unser Antrieb Marco dos Santos Pina und Sascha Maynert mit dem Portrait, das Marco für Bonn.digital gezeichnet hat Wie alles begann Es fing mit einem Nein an Klick auf eine Station. 2015 Jean-Camille bringt sie zusammen Marco und Sascha kennen sich über Jean-Camille Yakéléba. Er war Marcos Schulfreund und Saschas Personal Trainer – und ahnte, dass die beiden etwas miteinander anfangen könnten. Marco zeigt Ideen, die er umsetzen möchte. Sie verstehen sich auf Anhieb. Dann passiert erstmal ein Jahr lang nichts außer: reden. Freitags Tuscolo, mittags Ein Jahr lang treffen sie sich freitags zum Essen. Sie tauschen sich aus. Was könnten wir gemeinsam machen? Lokal soll es sein, das steht früh fest. Die zündende Idee fehlt. Sommer 2017 Die Frage an der Kasse Nach dem Essen gehen sie in den Puppenkönig, lassen sich von Spielen inspirieren. Sascha geht zur Kasse und fragt, ob es ein Memo-Spiel über Bonn gibt. Der Kassierer sagt: Nein, haben wir nicht. Damit war es entschieden. Vorher Der Apfel, den Marco verlor Marco hatte schon Spiele gebaut – nur für seine Kinder. Ein Memory mit Apfelmotiven, damit sein Sohn Obst isst: Wer ein Paar findet, darf ein Stück essen. Marco verlor. Der Sohn aß den Apfel. Marco war zufrieden. 2017–2018 Acht Stunden für ein Rathaus Marco fotografiert, studiert, zeichnet. Erst dreidimensional – gefällt ihm nicht. Dann zeichnet er die Oper flach. Das gefällt. Also zeichnet er alles noch einmal. 28 Motive, bis zu acht Stunden pro Karte. Frühjahr 2018 Bonn.digital schenkt einen Workshop Sascha und Johannes von Bonn.digital sagen: Gebt uns zurück, was ihr für angemessen haltet, wenn alles geklappt hat. Sie warnen vor dem Tal des Todes in der Mitte jeder Kampagne. Fünf Minuten nach dem Workshop ruft die Bundeskunsthalle an. Juni 2018 XXL vor der Beethovenstatue Für die Lange Nacht der Museen bauen sie eine XXL-Version. Danach ziehen sie damit los: Hofgarten, Rheinaue, Rathaus. Sie spielen mit Fremden auf der Wiese, vergrößern die Abstände, spielen auf Zeit. Die Leute rennen. 5. Juli 2018 Das Tal des Todes und danach Es kam, wie angekündigt. In der Mitte der Kampagne stockt es. Sie halten dagegen – fast in Vollzeit, sechs Wochen lang. Am Ende: über 150 Unterstützer und das Finanzierungsziel. 2018 Der gestoppte Versand Die erste Produktionscharge entspricht nicht ihren Ansprüchen. Mit dem Geld der Community in der Hand stoppen sie die Auslieferung. Schweren Herzens, sagt Sascha, um die Unterstützer nicht z... - [Marco dos Santos Pina: Der Mann hinter den 32 Motiven](https://www.bonn-memo.de/marco) Konzept, Illustration, Design Marco dos Santos Pina Geboren in Lissabon, aufgewachsen in Bonn-Castell. Er war fünf, als seine Eltern herzogen. In Portugal war er der Deutsche. Hier war er der Ausländer. Heute gestaltet er beruflich Identitäten – und hat 32 Motive einer Stadt gezeichnet, die nicht seine Geburtsstadt ist. Ich hatte immer beide Identitäten in mir. Irgendwann wusste ich, warum ich im Studium den Schwerpunkt visuelle Identitäten gewählt habe. Portrait von Marco dos Santos Pina Geboren Lissabon In Bonn seit 1980 Beruf Grafikdesigner, Künstler Atelier Römerstraße, Bonn Sein Weg Zwei Fächer, ein Talent In der Schule war Marco nur in zwei Fächern gut: Sport und Kunst. Beides hat ihn hierher gebracht – auf Umwegen. Warum Bonn? Da müsste ich meine Eltern fragen Sein Vater kam als Gastarbeiter, arbeitete auf dem Bau, mal im Norden, mal in der Schweiz. Irgendwann bekam er hier einen Vertrag. 1980 zog die Familie nach Bonn-Castell, in die Nähe des Rheins und der Beethovenhalle. Marco war fünf. Groß geworden im Verein Er fing beim Bonner SC an. Fußball war sein erstes Zuhause außerhalb der Familie – ein Trainer, eine Mannschaft, jemand, der sagte, wo es langgeht, auch wenn man Mist gebaut hatte. Nach dem Training ging es weiter auf den Bolzplatz. Profi wollte er werden. Er wusste nur nicht, wie das geht. Du kommst aus Bonn Marco studierte Design in Düsseldorf. In einer Lehrveranstaltung über Hören und Radiowerbung sprach er kurz mit dem Professor. Der sagte sofort: Du kommst aus Bonn. Marco war fasziniert – dass man das an der Sprache hören konnte. Das Bönnsch, das er nie gelernt und trotzdem hatte. Späte Befreiung, keine späte Berufung 25 Jahre lang gestaltete er Logos und visuelle Identitäten für kleine und mittelständische Unternehmen. Seit drei Jahren hat er ein eigenes Atelier auf der Römerstraße und arbeitet freier. Das Thema bleibt dasselbe: Identität. Nur ist es jetzt seine eigene. Ausstellungen macht er keine. Aber wer Lust hat, ihn kennenzulernen, ist eingeladen – dann gibt es eine Vernissage zu zweit. Der schüchterne Mann mit den XXL-Karten Als die Idee kam, das Spiel in Übergröße mitten in die Stadt zu tragen, war Marco sofort dafür – und sofort dagegen. Denn das hieß: rausgehen. Fremde ansprechen. Er hasst Präsentationen. Im Studium hatte er fast täglich präsentiert; er nennt es Therapie und Hölle zugleich. Aber die Idee war zu stark. Leo hat ihn hingetragen Beim ersten Mal nahm er seinen Sohn mit. Leo fing einfach an zu spielen. Und plötzlich ging es. Der Weg dorthin blieb schwer, sagt Marco, jedes Mal. Aber er wusste: Am Abend gehst du nach Hause, und es wird dich glücklich gemacht haben. Genau so kam es. Wie er arbeitet Erst dreidimensional. Dann alles noch mal. Bis zu acht Stunden pro Motiv. Ein ganzer Tag für das Alte Rathaus. Und irgendwann, mitten in der Arbeit, die Entscheidung, alles Bisherige zu verwerfen. Der Apfel, den er verlor Sein Sohn aß kein Obst. Also baute Marco ein Memospiel mit Apfelmotiven: Wer ein Paar findet... - [Sascha Maynert: Wie ein Düsseldorfer in Bonn strandete](https://www.bonn-memo.de/sascha) Marketing, Vertrieb, Community Sascha Maynert Als Düsseldorfer kam er zum ersten Mal bei einem Schulausflug nach Bonn und fand es grauenhaft. Jahre später zog er hierher, ohne die Wohnung je gesehen zu haben. Am Morgen darauf stand er allein in einer fremden Stadt. Wir sind in Bonn gestrandet, aber auch mit Herzen hiergeblieben. Portrait von Sascha Maynert Geboren Düsseldorf In Bonn seit 2004 Beruf Unternehmer, Online-Marketing Sport Tischtennis, SSF Bonn Sein Weg Der erste Eindruck war schlecht Bonn und Sascha begannen nicht als Liebesgeschichte. Es dauerte Jahre und einen Umzug, bevor aus einer fremden Stadt eine Heimat wurde. Ein Schulausflug, der nichts versprach Zum ersten Mal kam Sascha als Schüler nach Bonn, mit der Klasse, zu einem Ausflug ins Regierungsviertel. Er fand die Stadt grau und langweilig. Ein Düsseldorfer Urteil, gefällt in einem Nachmittag. Er hätte damals gewettet, dass er nie wiederkommt. Eine Wohnung, die er nie gesehen hatte Jahre später änderte sich die Lebenssituation, und mit ihr die Stadt. Der Umzugswagen fuhr nach Bonn, in eine Wohnung, die Sascha vorher nie betreten hatte. Am nächsten Morgen war er allein: Seine Partnerin musste für eine Woche fort. Alle Kisten standen noch da. Das Musikerviertel im Morgenlicht Also ging er raus, ziellos, durch das Musikerviertel. Alte Fassaden, ruhige Straßen, Bäume. Und irgendwo zwischen zwei Ecken kam der Gedanke, der alles änderte: Das ist aber schön hier. Der Ausflug von damals war ein Vorurteil gewesen. Die Stadt hatte er nie gesehen. Wer sich einbringt, kommt an Danach ging es schnell. Der Verein, die Nachbarschaft, das Ehrenamt. Sascha lernte Bonn nicht als Tourist kennen, sondern als jemand, der mitmacht. Er sagt heute: Wir sind hier gestrandet – aber wir sind mit dem Herzen geblieben. Die Geschichte, die er selbst nicht kannte Beim Bonn Memo lernte er die Stadt noch einmal neu. Der Römerkran zum Beispiel: eine Rekonstruktion einer Hebevorrichtung aus dem römischen Lager, wieder aufgebaut mit Spenden der Bonner. Sascha hatte davon nie gehört – nach über fünfzehn Jahren in dieser Stadt. Was ihn antreibt Ein Spiel ist ein Vorwand Bonn Memo verkauft keine Karten. Es sorgt dafür, dass Menschen über ihre Stadt reden. Zwei Momente haben Sascha das gezeigt. Die Frage an der Kasse Nach dem Essen im Tuscolo gingen Sascha und Marco in den Puppenkönig, um sich von Spielen inspirieren zu lassen. Sascha ging zur Kasse und fragte nach einem Memospiel über Bonn. Die Antwort: Nein, gibt es nicht. Es habe mal etwas gegeben, mit merkwürdigen Bildern. Es lief nie gut. Damit war die Sache entschieden. Der Mann, der seinen Rücken vergessen hat In der Rheinaue lag das XXL-Memo ausgebreitet. Ein alter Mann kam gebeugt vorbei und sagte, er könne nicht mitspielen, er komme nicht mehr runter. Dann fing ein Kind an, Karten aufzudecken. Und plötzlich rief der Mann: Nee, liegt da vorne! Wenige Minuten später kniete er auf dem Boden. Der Rücken war vergessen. Warum sie den Versand stoppten 2018 kam die ... - [Sterntor Bonn: Das Tor, das zweimal gebaut wurde](https://www.bonn-memo.de/sterntor) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Sterntor Bonns letztes mittelalterliches Stadttor wurde 1898 abgerissen – und zwei Jahre später zwanzig Meter weiter aus seinen eigenen Resten wieder aufgebaut. Ein Denkmal, das genau genommen ein Denkmal an sich selbst ist. Illustration des Bonner Sterntors aus Bonn Memo /rundgaenge Original erbaut um 1244 Abgerissen 6. August 1898 Neu errichtet ab 1900 Standort Vivatsgasse / Bottlerplatz Die Geschichte dahinter Das Tor, das zweimal gebaut wurde Zehn Jahre Streit, ein Kaiser mit Auflagen und eine Obstpresse als Abrissgerät: Die Geschichte des Sterntors ist ein Lehrstück darüber, wie eine Stadt mit ihrer Vergangenheit umgeht. 1244: Bonn baut sich eine Mauer Mit dem Stadtmauerprivileg von 1244 bekam Bonn seine mittelalterliche Befestigung: einen Meter dick, bis zu sieben Meter hoch, mit Türmen und vier Haupttoren. Das Sterntor bewachte den Zugang von Westen, am Ende der Sternstraße – die übrigens nichts mit Sternen zu tun hat: Der Name ist die geschrumpfte Form von Pisternenstraße, nach den Bäckereien (lateinisch pistrina) im Viertel. Zehn Jahre Streit ums letzte Tor Ende des 19. Jahrhunderts war das Sterntor die letzte verbliebene Torburg der Stadtbefestigung – und stand dem Verkehr im Weg. Von 1888 bis 1898 stritt Bonn erbittert: Geschäftsleute klagten über blockierte Kundschaft, Denkmalfreunde kämpften um das Wahrzeichen. Sogar Kaiser Wilhelm II., einst Student in Bonn, schaltete sich ein: Er genehmigte 1897 den Abbruch nur unter der Auflage, das Tor an anderer Stelle wieder aufzubauen. Die Obstpresse von Niederbachem Der Abriss selbst wurde zur Farce: Der angeblich morsche Bau erwies sich als so fest gemauert, dass sich die Steine nicht einzeln abtragen ließen – und sprengen konnte man mitten in der Stadt nicht. Die Rettung kam per Zufall: Ein Krautfabrikant aus Niederbachem, geschäftlich in der Stadt, bot seine hydraulische Obstpresse an. Am 6. August 1898 drückte sie Bonns letztes mittelalterliches Stadttor ein. 1900: Die Wiedergeburt als Collage Ab 1900 entstand rund zwanzig Meter versetzt an der Vivatsgasse das heutige Sterntor – aus Originalresten des alten Tors, angebaut an den einzigen erhaltenen Halbrundturm der Stadtmauer, ergänzt um Zinnen und Türmchen im Geschmack des Historismus. Streng genommen ein Fantasiebau – aber einer mit echten Teilen: In den Torbogen sind zwei Reliefs von 1650 eingelassen. Wo das Original stand Der Standort des echten Sterntors ist nicht verloren: Zwischen Friedensplatz und Sternstraße ist sein Grundriss mit dunklen Pflastersteinen in den Boden eingelassen. Wer drübersteht, steht dort, wo 650 Jahre lang der Westeingang der Stadt war. Und in der Vivatsgasse markiert das dunkle Pflaster den Verlauf der Mauer von 1244. Heute: Treffpunkt statt Torwache Mitten in der Fußgängerzone gelegen, ist das Sterntor heute Treffpunkt, Fotomotiv und Denkmal zugleich – und ein stilles Mahnmal dafür, was passiert, wenn eine Stadt ihre Geschichte dem Verkehr opfert. Neben dem Maue... - [Auftragsarbeiten: Bonn-Memo-Motive für Unternehmen & Projekte](https://www.bonn-memo.de/auftragsarbeiten) Auftragsarbeiten Wenn Bonn Memo Aufträge bekommt Unsere Motive leben nicht nur im Karton: Sie kleben auf Hosteltischen, zieren ein Magazin-Cover und gratulieren zu Jubiläen. Eine Auswahl der Arbeiten, die im Bonn-Memo-Stil entstanden sind – auf Anfrage, für Bonner Unternehmen und Institutionen. Bonn-Memo-Spieltisch im Basecamp Bonn Basecamp Bonn · 2019 Zwei Spieltische fürs ungewöhnlichste Hostel Deutschlands Für das Basecamp Bonn gestalteten wir individuelle Tischfolien im Bonn-Memo-Stil – einer mit Bonner Stadtkarte zum Orientieren und Motive-Entdecken, der andere als spielbarer Memo-Tisch. Seitdem wird zwischen Wohnwagen und Airstreams Bonn Memo gespielt, und das Spiel ist dort auch erhältlich. Bonn-Memo-Spieltisch mit Tischfolie im Basecamp Bonn LUST AUF GUT · Bonn Nr. 199 · 2021 Ein Magazin-Cover im Bonn-Memo-Stil Für die erste Bonner Ausgabe von LUST AUF GUT, dem Magazin der Republic of Culture (erschienen November 2021), gestaltete Marco das Cover – bei der Preview in der Druckerei Brandt wurde der Titel vor rund 60 Gästen sogar live nachgedruckt. Marco steht zudem als Gutmacher im Heft, und Bonn Memo wurde bei LUST AUF GUT als Bonner Insidertipp empfohlen. Magazin-Cover mit Bonn-Memo-Motiven Bonn.digital · 2025 Ein Jubiläumsbild als Dankeschön Ohne Bonn.digital wäre Bonn Memo nicht das geworden, was es ist – vom Crowdfunding-Workshop bis zur Memo o'clock. Zum Jubiläum haben wir das Team im Bonn-Memo-Stil verewigt: eine Illustration, die inzwischen bei ihnen hängt. Jubiläums-Illustration für Bonn.digital im Bonn-Memo-Stil Dein Projekt im Bonn-Memo-Stil? Ob eigenes Motiv, Illustration für dein Unternehmen oder eine Idee, die es so noch nicht gibt – Marco zeichnet, wir denken mit. Erzähl uns, was dir vorschwebt. Dein Motiv anfragen /dein-motiv Kontakt aufnehmen /kontakt - [Bonner Münster: Sechs Geschichten, die kaum jemand kennt](https://www.bonn-memo.de/bonner-muenster) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Bonner Münster Unter der Kirche liegen römische Gräber. Davor steht ein Pranger, den 2005 ein Autofahrer umgefahren hat. Und zweimal wurde hier ein König gekrönt – beide Male der falsche. Illustration der Bonner Münsterbasilika aus Bonn Memo Baubeginn Um 1050 Ehrentitel Basilica minor seit 1956 Vierungsturm 81,4 Meter Geläut Acht Glocken, sechs von 1756 Die Geschichte dahinter Zweitausend Jahre auf einem Fleck Kaum ein Ort in Bonn ist so lange durchgehend genutzt worden. Wer heute im Münster steht, steht über römischen Gräbern, merowingischen Bestattungen und den Fundamenten von vier Vorgängerbauten. Zuerst waren die Römer da Bei Ausgrabungen im Münster fanden Archäologen Weihaltäre für römische Götter. Dazu Gräber und eine Cella memoriae – eine antike Gedenkstätte für Verstorbene, ein Fachwerkbau mit steinernen Bänken und zwei Tischen. Dort hielt man kultische Mahlzeiten zu Ehren der Toten. Eine kleine Nekropole bestand hier seit dem 2. Jahrhundert. Ein Kreuz aus Marmorplättchen Um die Mitte des 6. Jahrhunderts entstand ein Saalbau. Noch während der Bauzeit wurde dort jemand bestattet. Die Lage dieses ältesten Grabes markierte man im Estrich mit einem Kreuz aus buntem Marmor. Die hier begrabenen Merowinger rechneten sich also bereits dem christlichen Glauben zu. Zwei Könige, die keine sein durften Zweimal wurde im Bonner Münster ein deutscher König gekrönt – und beide Male war es ein Gegenkönig. 1314 krönte man Friedrich den Schönen, während sein Vetter Ludwig in Aachen die reguläre Krönung erhielt. 1346 folgte Karl von Mähren, den der Papst gegen den amtierenden Kaiser in Stellung brachte. Als Karl IV. wurde er später einer der bedeutendsten Herrscher des Mittelalters. Als Söldner den Kirchenschatz raubten 1166 ließ Propst Gerhard von Are die Reliquien der Stadtpatrone in kostbare Schreine legen. Vierhundert Jahre später, 1587, plünderten Söldner unter Martin Schenk von Nideggen das Münster. Sie raubten fast den gesamten Kirchenschatz und zerstörten Fenster und Inneneinrichtung. Die Schreine wurden vermutlich eingeschmolzen. Der Schrein, den man heute in der Krypta sieht, stammt von 1971. Der Pranger und der Autofahrer Vor dem Hauptportal steht der Bonner Pranger: eine 2,70 Meter hohe Säule aus römischem Sandstein, bekrönt von einer Trachytkugel. Ein abgebrochener Eisendübel auf halber Höhe verrät, wo einst das Halseisen saß. 2005 fuhr ein Auto die Säule um. Sie wurde restauriert. Ein Bonner Bau in Berlin Kaiser Wilhelm II. studierte in Bonn und war von der Architektur des Münsters so beeindruckt, dass er später auf den Bau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin Einfluss nahm. Sie wurde in Anlehnung an das Bonner Münster gestaltet. Wer heute in Charlottenburg vor der Ruine steht, sieht ein Stück Bonn. Wo es steht Münsterplatz, Bonner Innenstadt Der Kreuzgang an der Südseite ist einer der stillsten Orte der Innenstadt. Die Gruft öffnet nur einmal im Jahr, zum Stadtpatronenfest am 10. Oktober.... - [Beethovens Geburtshaus: Fast abgerissen, lange eine Kneipe](https://www.bonn-memo.de/beethoven) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Ludwig van Beethoven In seinem Geburtshaus war jahrzehntelang eine Kneipe. 1888 sollte es abgerissen werden. Zwölf Bürger verhinderten das – und wussten nicht einmal genau, in welchem Zimmer er zur Welt gekommen war. Illustration von Ludwig van Beethoven aus Bonn Memo Getauft 17. Dezember 1770 Jahre in Bonn 22 Verein gegründet 24. Februar 1889 Besucher jährlich über 100.000 Die Geschichte dahinter Beinahe abgerissen Heute kommen über 100.000 Menschen im Jahr in die Bonngasse. Vor 140 Jahren hätte man das Haus für ein paar Mark abgetragen – wenn nicht zwölf Bürger eingegriffen hätten. Eine Musikergasse Die Wohnungen in der Bonngasse waren Hofmusikern vorbehalten. Beethovens Großvater war Kapellmeister, sein Vater Hofsänger. Nebenan wohnte Johann Peter Salomon, gegenüber der Hornist Nikolaus Simrock, der später Musikverleger wurde. Ludwig wuchs in einem Haus auf, in dem hinter jeder Wand jemand übte. Das Datum, das niemand kennt Sicher ist nur die Taufe: 17. Dezember 1770. Vermutlich kam er am Tag davor zur Welt – damals taufte man schnell, wegen der hohen Kindersterblichkeit. Drei von Beethovens sechs Geschwistern starben früh. Einer davon, 1769 geboren, hieß ebenfalls Ludwig. Das brachte den Komponisten später durcheinander: Er zweifelte zeitlebens an seinem eigenen Geburtsjahr. Im Geburtshaus wurde Bier ausgeschenkt Ab 1873 betrieb der Eigentümer im Vorderhaus eine Gastwirtschaft. Sie hieß Beethoven's Geburtshaus. 1887 kam eine Bier- und Concerthalle im Hof dazu. Wer damals in der Bonngasse ein Bier trank, saß dort, wo heute Manuskripte hinter Glas liegen. 1888 wollte niemand helfen Die Eigentümer hatten kein Interesse am Erhalt. Die Stadt Bonn auch nicht. Das Haus wurde versteigert. Ein Kolonialwarenhändler kaufte es und bot es ein Jahr später wieder an. Da gründeten zwölf Bürger den Verein Beethoven-Haus, kauften das Gebäude und retteten es. 1893 wurde es Museum. Das Zimmer, das vielleicht keins war Wo genau er geboren wurde, weiß niemand. Die Stadt Bonn spricht heute vorsichtig vom bisher als Geburtszimmer bezeichneten Elternschlafzimmer. Seit dem Umbau 2019 darf man es betreten. Es ist als poetischer Ort inszeniert, mit medialen Einblendungen auf einer Spiegelfläche. 22 Jahre, die als Vorspiel gelten Beethoven lebte 22 Jahre in Bonn, bevor er nach Wien ging. Viele Darstellungen behandeln diese Zeit als bloße Vorbereitung. Dabei war er hier schon ein anerkannter Musiker, lernte die Ideen der Aufklärung kennen und sympathisierte mit der Französischen Revolution. Seinen rheinischen Dialekt soll er nie abgelegt haben. Wo er geboren wurde Bonngasse 20, Bonner Altstadt Das Museum liegt am Rand der Fußgängerzone, wenige Minuten vom Hauptbahnhof. Die Steinplakette über dem Erdgeschoss nennt das Taufdatum – nicht das Geburtsdatum. 50.7368 7.1013 Kurzer Test Drei Fragen zu Beethoven Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leider falsch Welches Datum ist von Beethoven sicher belegt? Sein Taufdatum Sein Geburtsdatu... - [Universität Bonn: Das Schloss, das eine Uni wurde](https://www.bonn-memo.de/universitaet) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Universität Bonn Das Hauptgebäude der Uni Bonn war mal ein Schloss – Residenz der Kölner Kurfürsten, mit 480 Metern Front eines der größten Barockschlösser Europas. Heute büffeln hier Studierende, wo früher Kurfürsten residierten – und wo einst Heine, Marx und Nietzsche saßen. Illustration des Hauptgebäudes der Universität Bonn aus Bonn Memo Schloss erbaut ab 1697 Universität seit 18. Oktober 1818 Fassadenfront rund 480 Meter Nobelpreisträger sieben Die Geschichte dahinter Vom Kurfürstenschloss zur Alma Mater Ein Schloss, das zweimal brannte, ein König, der es verschenkte, und Studierende, die ihre Uni erst aus Trümmern graben mussten – 200 Jahre Bonner Universitätsgeschichte im Schnelldurchlauf. Die Residenz der Kurfürsten Nachdem der Vorgängerbau 1689 im Krieg zerstört worden war, ließ Kurfürst Joseph Clemens ab 1697 vom Münchner Hofarchitekten Enrico Zuccalli ein neues Residenzschloss errichten; der Pariser Hofarchitekt Robert de Cotte erweiterte es später. Mit seiner rund 480 Meter langen Front zählt es zu den größten Barockschlössern Europas – als Vorbild diente ausgerechnet der spanische Escorial. 15. Januar 1777: Das Feuer Frühmorgens brach im Westflügel ein Brand aus, fraß sich durchs Dachgestühl – und brachte die Pulverkammer zur Explosion. Zahlreiche Menschen starben, die halbe Stadt drohte mitzubrennen. Wiederaufgebaut wurde nur der Hofgartenflügel, in vereinfachter Form. Die große Residenz-Ära war vorbei; 1794 beendeten die französischen Revolutionstruppen sie endgültig. 1818: Ein König verschenkt ein Schloss Nach dem Wiener Kongress gehörte das Rheinland zu Preußen – und König Friedrich Wilhelm III. suchte einen Standort für eine neue Universität. Bonn hatte das perfekte Argument: ein leerstehendes Schloss. Am 18. Oktober 1818 wurde die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität gegründet, das Schloss wurde ihr Hauptgebäude. Für Bonn war es der Wendepunkt: Ohne die Universität wäre die Stadt wohl nie Hauptstadt geworden. Heine, Marx, Nietzsche – und ein Kaiser Die Liste der Bonner Studenten liest sich wie ein Geschichtsbuch: Heinrich Heine, Karl Marx, Friedrich Nietzsche, Konrad Adenauer – und Kaiser Wilhelm II., der 1902 zur Immatrikulation des Kronprinzen gleich ein Kaisermanöver auf der Hofgartenwiese abhalten ließ. Dazu kommen sieben Nobelpreisträger und zwei Fields-Medaillen – die höchste Auszeichnung der Mathematik. Zerstört, ausgegraben, vollendet Kurios: Zuccallis Plan mit vier Ecktürmen wurde erst ab 1924 vollendet – über 200 Jahre nach dem Entwurf. Im Oktober 1944 legten Bomben alles in Schutt. Der Wiederaufbau von 1948 bis 1951 hatte eine besondere Klausel: Ohne Trümmerarbeit keine Zulassung – die Studierenden gruben ihre Universität buchstäblich selbst aus. Die charakteristischen Turmhauben kehrten erst 1966 zurück. Heute: Exzellenz im Barockgewand Mehr als 30.000 Studierende, über 250 Gebäude in der ganzen Stadt – aber das Herz schlägt weiter im Schloss, wo der Arkadenhof al... - [Altes Rathaus Bonn: Die goldene Treppe der Weltgeschichte](https://www.bonn-memo.de/altes-rathaus) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Alte Rathaus Eine Rokokofassade mit vergoldeter Freitreppe, mitten auf dem Markt. Gebaut für einen Kurfürsten – und später Bühne für die halbe Weltgeschichte: Von dieser Treppe sprachen de Gaulle, Kennedy und Gorbatschow zu den Bonnern. Illustration des Alten Rathauses aus Bonn Memo Grundsteinlegung 24. April 1737 Architekt Michel Leveilly Stil Rokoko Bauherr Kurfürst Clemens August Die Geschichte dahinter Die Bühne der Republik Ein Amtssitz, der nie nur Verwaltung war. Wann immer Bonn der Welt etwas zu sagen hatte, stand jemand auf dieser Treppe. Zwölf Böllerschüsse zum Anfang Am 24. April 1737 legte Kurfürst Clemens August unter Böllerschüssen den Grundstein – der Vorgängerbau war seit der Belagerung von 1689 nur notdürftig geflickt. Sein Hofbaumeister Michel Leveilly orientierte sich am Schloss Augustusburg in Brühl. Ein Rathaus, das aussieht wie eine Residenz: Das war Absicht. Fertig wurde es erst vierzig Jahre später Bezogen wurde der Bau schon 1738, doch dann ging der Stadt das Geld aus. Das Geländer der Freitreppe kam 1765, der Fassadenschmuck erst um 1780. Wer heute die vergoldete Treppe bewundert, sieht das Ergebnis von vier Jahrzehnten rheinischer Geduld. 1848: Eine Fahne auf der Treppe Lange bevor Präsidenten kamen, machte die Treppe Revolutionsgeschichte: Am 20. März 1848 schwang Gottfried Kinkel hier die schwarz-rot-goldene Fahne und übergab sie dem Oberbürgermeister. Die Farben der Demokratie, auf einer kurfürstlichen Rokokotreppe. 1944 ausgebrannt, 1950 zurück Beim Luftangriff vom 18. Oktober 1944 brannte das Rathaus bis auf die Umfassungsmauern nieder. Die Bonner bauten es bis 1950 wieder auf – gerade rechtzeitig: Bonn war eben Bundeshauptstadt geworden, und die gute Stube der Stadt wurde gebraucht. De Gaulle, Kennedy, die Queen, Gorbatschow Schon am Abend seiner Wahl 1949 trat Theodor Heuss hier vor die Bonner. 1962 sprach Charles de Gaulle von der Treppe, 1963 John F. Kennedy, 1965 kam Queen Elizabeth II., und im Juni 1989 jubelten die Bonner Michail Gorbatschow zu. Sie alle trugen sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Heute: gute Stube statt Amtsstube Seit 1978 sitzt die Verwaltung im Stadthaus – das Alte Rathaus blieb Repräsentationsort. Hier wird geheiratet, empfangen und gefeiert. Und einmal im Jahr, an Weiberfastnacht, stürmen die Jecken das Haus: Der Oberbürgermeister kapituliert mit einer symbolischen Schlüsselübergabe. Wo es steht Markt 2, mitten in der Innenstadt Vor der Freitreppe läuft der Bonner Wochenmarkt – wie seit Jahrhunderten. Zum Münster sind es drei Gehminuten, zu Beethovens Geburtshaus in der Bonngasse fünf. 50.7337 7.1022 Kurzer Test Drei Fragen zum Rathaus Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leider falsch Wer legte 1737 den Grundstein für das Alte Rathaus? Kurfürst Clemens August Napoleon Bonaparte Konrad Adenauer Ludwig van Beethoven Kurfürst Clemens August legte am 24. April 1737 unter Böllerschüssen den Grundstein. Sein Hofbaumeister Michel Leveilly liefe... - [Bonngasse: Beethovens Geburtsstraße und Bonns Walk of Fame](https://www.bonn-memo.de/bonngasse) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Bonngasse Eine schmale Gasse zwischen Markt und Bertha-von-Suttner-Platz – und doch Bonns berühmteste Adresse: In der Nummer 20 kam Ludwig van Beethoven zur Welt, und im Pflaster leuchten die Köpfe der Stadtgeschichte. Illustration des Straßenschilds der Bonngasse aus Bonn Memo Berühmtester Sohn Beethoven, Nr. 20 Geboren Dezember 1770 Walk of Fame seit 2004 Kirche Namen-Jesu-Kirche Die Geschichte dahinter Die Gasse der Hofmusiker Manche Straßen sammeln Geschäfte, andere sammeln Geschichte. Die Bonngasse hat sich für die Musik entschieden – und dafür gleich den Größten hervorgebracht. Die Gasse, die heißt wie die Stadt Dass eine Stadt eine Straße nach sich selbst benennt, ist ungewöhnlich. Zwei Erklärungen sind im Umlauf: ein bewusster Gegensatz zur Kölnstraße, die stadtauswärts nach Köln führt – oder eine Verballhornung von „Bovengasse“, der alten Bezeichnung für die obere Gasse. Sicher ist nur: Der Name ist älter als sein Ruhm. Dezember 1770: Ein Kind im Hinterhaus Bonn war eine kurfürstliche Residenzstadt mit 11.000 Einwohnern, als im Hinterhaus der Bonngasse 20 ein Junge geboren wurde. Getauft wurde er am 17. Dezember 1770 – auf den Namen Ludwig van Beethoven. 22 Jahre lebte und lernte er in Bonn, dann zog er nach Wien und wurde der berühmteste Komponist der Welt. Eine Straße voller Musiker Beethoven kam nicht zufällig hier zur Welt: Im Vorderhaus wohnte die Familie des Hofmusikers Johann Peter Salomon, direkte Nachbarn waren der Geiger Franz Anton Ries und Nikolaus Simrock, der später einer der wichtigsten Musikverleger Europas wurde. Die Bonngasse war das Musikerviertel der Residenzstadt. 1889: Bürger retten ein Welterbe Als das Geburtshaus abgerissen werden sollte, gründeten zwölf Bonner Bürger 1889 einen Verein und kauften es. Eine gute Entscheidung: Das um 1700 erbaute Haus ist eines der wenigen erhaltenen Bürgerhäuser seiner Zeit – und beherbergt heute die größte Beethoven-Sammlung der Welt. Selbst die Brandbombe, die am 18. Oktober 1944 aufs Dach fiel, überstand es fast unversehrt. Der Bonner Walk of Fame Seit Juli 2004 leuchten Glastafeln im Pflaster der Bonngasse – ein Weg berühmter Persönlichkeiten nach Hollywood-Vorbild. 23 Köpfe kamen über die Jahre zusammen: Beethoven natürlich, Clara und Robert Schumann, August Macke, Konrad Adenauer, Willy Brandt – aber auch Marie Kahle, die in der NS-Zeit besonderen Mut bewies. 2026: Der Weg wird erneuert Wasser, Vandalismus, Verschleiß: Zuletzt waren fast alle Bodenleuchten defekt. Anfang 2026 kündigte die Stadt an, den Weg zu erneuern – auf die teure Instandsetzung der 23 Bodenleuchten verzichtet sie dabei. Die Köpfe der Stadtgeschichte bleiben, nur die Form ändert sich. Wo sie verläuft Zwischen Markt und Bertha-von-Suttner-Platz Das Beethoven-Haus steht in der Nummer 20, kurz vor dem Suttner-Platz. Auf halber Strecke erhebt sich die barocke Namen-Jesu-Kirche. Vom Markt aus bist du in zwei Minuten da. 50.7369 7.1013 Kurzer Test Drei Fragen zur Bo... - [Bröckemännche: Die Geschichte hinter Bonns frechster Figur](https://www.bonn-memo.de/broeckemaennche) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Bröckemännche Eine Steinfigur an der Kennedybrücke, die seit 1898 ihren nackten Hintern zeigt. Der berühmteste Streit zwischen Bonn und Beuel – und der einzige, der in Stein gehaüen wurde. Illustration des Bröckemännche aus Bonn Memo Entstanden 1898 Standort Kennedybrücke, Bonner Seite Bönnsch Bröckemännsche Gegenstück Das Brückenweibchen in Beuel Die Geschichte dahinter Der Streit, der bis heute hängt Zwei Ufer, ein Fluss, kein Einvernehmen. Was 1898 als Zwist um eine Brücke begann, hängt heute in Stein gehaüen über dem Rhein – und hat ein Gegenstück auf der anderen Seite. Was man von der Brücke aus sieht Wer heute am Brassertufer steht und nach oben schaut, sieht eine kleine Steinfigur, die sich vorbeugt und den Betrachter mit dem Hinterteil begrüßt. Kein Denkmal für einen Bischof, keinen Feldherrn, keinen Dichter. Ein Denkmal für eine Meinungsverschiedenheit. Bonn plante, Beuel widersprach Ende des 19. Jahrhunderts brauchte Bonn eine feste Rheinbrücke. Beuel, damals noch eigenständig, hatte eigene Vorstellungen davon, wo sie stehen sollte – näher am Ortskern, weiter südlich. Bonn baute nach eigenem Plan. Die Brücke traf auf der Beueler Seite auf freies Feld. Eine Zufahrt gab es zunächst nicht. Die Rache in Stein 1898, zur Eröffnung, brachte Bonn das Bröckemännche an. Die Botschaft war eindeutig und richtete sich über den Fluss. Beuel antwortete auf seine Weise: mit dem Brückenweibchen, einer Waschfrau, die den Pantoffel zum Wurf erhoben hält. Sie steht bis heute draußen, auf der anderen Seite. Ein Gastwirt rettet den Spott Im März 1945 sprengten Soldaten die alte Brücke. Beim Aufräumen fiel die Figur zu Boden. Ein Beueler Gastwirt – ausgerechnet ein Beueler – nahm sie mit und vergrub sie in seinem Garten, damit sie keine Andenkenjäger mitnahmen. Vier Jahre lang wusste niemand, wo sie war. Die Rechnung, die man sich einrahmt 1949, zum 125. Jubiläum der Weiberfastnacht, packte er sein Geheimnis aus. Die Figur wurde ausgegraben, restauriert und zusammen mit dem Brückenweibchen durch Beuel gefahren. Der Bonner Bildhauer, der sie herrichtete, stellte der Stadt eine Rechnung, die man sich nur auf Bönnsch vorstellen kann: dem Bröckemännche de Botz jeflickt. Warum sie heute in die falsche Richtung schaut Seit 1949 hängt sie auf der Bonner Seite und zeigt nach Süden – nicht mehr nach Beuel. Als Bonn kurz darauf gegen Frankfurt die Hauptstadtfrage gewann, entstand das Gerücht, man habe sie absichtlich gedreht. Die Wahrheit ist bauamtlich: Beim Wiederaufbau fehlte das Mauerwerk, in das man sie sonst gesetzt hätte. Ein Preis für Widerspenstige Seit dem Jahr 2000 vergibt der Bonner Medienclub eine Nachbildung an Menschen, die sich nicht fügen. Ausgezeichnet wurden unter anderem Norbert Blüm, Hans Riegel von HARIBO und Wolfgang Bosbach. 2020 ging der Preis posthum an Ludwig van Beethoven. Wo es steht Kennedybrücke, Bonner Seite Das Brückenweibchen findest du gegenüber, auf der Beueler Seite an der Hochwassersch... - [Moby Dick: Der Wal, der Bonn verrückt machte](https://www.bonn-memo.de/moby-dick) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Moby Dick 1966 schwamm ein echter weißer Wal den Rhein hinauf bis Bonn – die Polizei glaubte den Schiffern erst nach einem Alkoholtest. Seit 1976 erinnert das berühmteste Schiff der Bonner Rheinflotte in Walform an den tierischen Staatsbesuch. Illustration des Ausflugsschiffs Moby Dick in Walform aus Bonn Memo Der echte Wal 18. Mai 1966 Schiff in Dienst Mai 1976 Länge 45 Meter Anleger Brassertufer / Alter Zoll Die Geschichte dahinter Der Wal, der Bonn verrückt machte Ein Beluga im Rhein, ein Alkoholtest für die Schiffer, eine leere Pressetribüne im Bundestag – und am Ende ein Schiff in Walform: die Geschichte hinter der Moby Dick. Ein Alkoholtest für die Wahrheit Am 18. Mai 1966 meldeten Rheinschiffer bei Duisburg einen weißen Wal im Rhein. Die Wasserschutzpolizei hielt das für Seemannsgarn und ordnete erst einmal eine Alkoholprobe an – negativ. Tatsächlich schwamm dort ein vier Meter langer, 1,6 Tonnen schwerer Belugawal: 300 Kilometer vom Meer entfernt, tausende Kilometer von seiner arktischen Heimat. Wie kommt ein Wal in den Rhein? Die wahrscheinlichste Erklärung klingt selbst wie ein Roman: Der Beluga war vermutlich vor der kanadischen Küste gefangen worden und sollte per Frachter in einen englischen Zoo. Kurz vor dem Ziel ging sein Behälter bei einem Sturm im Ärmelkanal über Bord. Monate später tauchte der Wal im Rhein wieder auf – getauft wurde er nach Herman Melvilles Romanhelden: Moby Dick. Bonn im Wal-Fieber Moby Dick schwamm den Rhein hinauf bis Bonn – mitten durch die Hauptstadt, vorbei am Bundestag. Beobachter berichteten, die Pressetribüne habe sich zeitweise geleert, weil alle den Wal sehen wollten. Ein Ausflugsschiff geriet in Schieflage, als sämtliche Passagiere gleichzeitig an die Reling stürmten. Ganz Deutschland verfolgte wochenlang die Reise des weißen Wals. Gescheiterte Rettung, eigener Kopf Netze, Treibjagden mit Schiffen, sogar Betäubungsgewehre – alle Versuche, Moby Dick Richtung Meer zu lenken, scheiterten. Vor einer eigens für ihn geöffneten Schleuse drehte er trotzig um und schwamm noch einmal bis Bonn. Erst am 16. Juni 1966 erreichte er aus eigenem Antrieb bei Hoek van Holland die Nordsee – und verschwand. Der Wal als Umweltbotschafter Der Rhein war 1966 eine Kloake – Abwässer von Städten und Chemiewerken flossen weitgehend ungefiltert hinein. Das sah man dem Wal an: Seine weiße Haut wurde zusehends grau und fleckig. Mobys Besuch gilt heute als einer der Anstöße der deutschen Umweltbewegung – um 1966 wurden die ersten wirksamen Umweltschutzgesetze verabschiedet. Das Schiff, das den Wal ehrt Das Ereignis inspirierte die Bonner Schifferfamilie Schmitz zum Bau eines Schiffes in Walform: Im Mai 1976 ging die MS Moby Dick von der Werft Oberkassel in Dienst – 45 Meter lang, mit Platz für fast 400 Gäste. Seither pendelt der weiße Wal zwischen Bonn und Linz, bei Kindern legendär sind die Piratenfeste im Walbauch. Man kann an Bord sogar standesamtlich heiraten – und 2026 feiert d... - [Villa Hammerschmidt: Das Weiße Haus am Rhein](https://www.bonn-memo.de/villa-hammerschmidt) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Villa Hammerschmidt Das Weiße Haus am Rhein: 1861 als Fabrikantenvilla erbaut, 1950 für 750.000 D-Mark von der jungen Bundesrepublik gekauft – seither empfängt der Bundespräsident hier seine Gäste. Ob er gerade da ist, verrät die Standarte auf dem Dach. Illustration der Villa Hammerschmidt mit Deutschlandfahne und rotem Teppich aus Bonn Memo Erbaut ab 1861 Amtssitz seit 1950 Spitzname Weißes Haus am Rhein Standort Adenauerallee 135 Die Geschichte dahinter Vom Fabrikantentraum zum Weißen Haus am Rhein Drei Industrielle, ein belgischer General, ein Bundespräsident, der lieber woanders gewohnt hätte – und Königin Elizabeth auf der Freitreppe: die Geschichte der Villa Hammerschmidt. Drei Fabrikanten, eine Villa 1861/62 ließ der Kaufmann Albrecht Troost die spätklassizistische Villa am Rheinufer errichten. 1868 kaufte der Zuckerindustrielle Leopold Koenig das Anwesen und baute es großzügig um – sein Sohn Alexander gründete später das Museum Koenig, ein paar hundert Meter die Adenauerallee hinunter. 1899 übernahm schließlich Rudolf Hammerschmidt, der mit Baumwollhandel in St. Petersburg reich geworden war: Unter ihm wurde die Villa gesellschaftlicher Mittelpunkt Bonns – und bekam den Namen, den sie bis heute trägt. Wohnungen, Weltkrieg, Besatzung Nach Hammerschmidts Tod teilte sein Schwiegersohn die Villa in Wohnungen auf, Kunstsammlung und Mobiliar wurden versteigert. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Haus nahezu unbeschädigt – eine Seltenheit in Bonn. 1945 wurde es beschlagnahmt und diente zuletzt dem belgischen General Piron als Residenz. 1950: Die Republik kauft ein Zuhause Am 5. April 1950 erwarb die junge Bundesrepublik die Villa für 750.000 D-Mark von den Hammerschmidt-Erben – als Amts- und Wohnsitz des Bundespräsidenten. Beim Umbau unter Architekt Hans Schwippert verschwanden die beiden verspielten Türmchen vom Dach, die Theodor Heuss spöttisch als „Zuckerguss“ abgetan hatte. Papa Heuss zieht ein Ende 1950 bezog Heuss die Villa – lieber wäre er auf der Godesberger Viktorshöhe geblieben. Sein Kommentar zum Umzug: nun sei er „dem lieben Gott etwas ferner – dafür dem Konrad Adenauer etwas näher“. Der Kanzler residierte im Palais Schaumburg direkt nebenan. Im Januar 1951 empfing Heuss hier zum ersten Neujahrsempfang – der Beginn einer langen Tradition. Das Weiße Haus am Rhein Über vier Jahrzehnte war die weiße Villa das Gesicht der Bundesrepublik: 1954 kam mit Kaiser Haile Selassie von Äthiopien der erste offizielle Staatsgast, später folgten John F. Kennedy, Königin Elizabeth II. und Michail Gorbatschow. Neue Bundeskabinette ließen sich traditionell auf der Freitreppe fotografieren. Sieben Bundespräsidenten von Heuss bis Herzog amtierten hier. Heute: Zweitsitz mit Standarte 1994 verlegte Richard von Weizsäcker den ersten Amtssitz nach Schloss Bellevue in Berlin – seither ist die Villa Hammerschmidt der Bonner Amtssitz des Bundespräsidenten. Ob er gerade im Haus ist, verrät ein Blick aufs Dach: Dann ... - [Museum Koenig: Wo die Bundesrepublik geboren wurde](https://www.bonn-memo.de/museum-koenig) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Museum Koenig Ein Naturkundemuseum als Geburtsort der Bundesrepublik: Weil 1948 kein anderer Saal in Bonn stand, eröffnete der Parlamentarische Rat zwischen ausgestopften Tieren – nur die Giraffe war zu groß zum Wegräumen und wurde verhüllt. Illustration des Museums Koenig mit Giraffenskelett aus Bonn Memo Gebaut ab 1912 Eröffnet 1934 Geburtsstunde der BRD 1. September 1948 Standort Adenauerallee 160 Die Geschichte dahinter Wo die Bundesrepublik zwischen Tieren begann Ein Vogelkundler baut sich ein Museum, ein Weltkrieg funkt dazwischen, und 1948 schreibt ausgerechnet der Lichthof voller Tierpräparate deutsche Verfassungsgeschichte – die Geschichte des Museum Koenig. Ein Vogelkundler baut sich ein Museum Alexander Koenig, Bonner Ornithologe und Sohn des Zuckerindustriellen Leopold Koenig – dessen Villa heute als Villa Hammerschmidt dem Bundespräsidenten dient –, ließ ab 1912 auf eigenem Grundstück ein Forschungsmuseum für seine Sammlung bauen. Der Erste Weltkrieg funkte dazwischen: Beschlagnahmung, französische Besatzung, Wirtschaftskrise. Erst 1934 konnte das Haus eröffnen. 1948: Der einzige Saal, der noch stand Nach dem Krieg gab es in Bonn kaum unzerstörte repräsentative Gebäude – aber der Lichthof des Museums mit seinem Glasdach war intakt. Also versammelten sich hier am 1. September 1948 die 65 Mitglieder des Parlamentarischen Rates zur feierlichen Eröffnung, darunter die vier Mütter des Grundgesetzes. Das Museum Koenig wurde damit zu einem der Geburtsorte der Bundesrepublik. Die Giraffe, die Geschichte sah Für den Festakt wurden die Tierpräparate aus dem Lichthof geräumt – nur die Giraffen waren zu groß. Man schob sie in eine Nische und verhängte sie mit Tüchern. Die Presse kalauerte, das hohe Tier habe den hohen Tieren zugeschaut. Verfassungsvater Carlo Schmid erinnerte sich an eine skurrile Kulisse zwischen Bären und Gorillas. Zum 50. Jubiläum 1998 durfte die Giraffe dann offiziell zuschauen – unverhüllt. Adenauers erstes Kanzleramt Nach seiner Wahl zum ersten Bundeskanzler im September 1949 bezog Konrad Adenauer das bücherngefüllte Arbeitszimmer des Museumsdirektors, das Kabinett tagte im Hörsaal. Glücklich wurde er nicht: In sein Tagebuch notierte er die irritierenden ausgestopften Affen und sorgte sich um Arsen-Dämpfe aus den Präparaten. Nach rund zwei Monaten zog er ins Palais Schaumburg – Teile des Kanzleramts und später das Auswärtige Amt blieben noch Jahre im Museum. Zurück zur Natur Danach gehörte das Haus wieder ganz den Tieren. Von 1998 bis 2003 wurde es grundsaniert und didaktisch neu erfunden: Unter der großen Glaskuppel des Lichthofs erstreckt sich heute die begehbare Inszenierung der Afrikanischen Savanne, in den Umgängen geht es durch Wüste, Arktis und Regenwald. Heute: Forschung mit Leibniz-Siegel Das Museum Koenig ist eines der größten Naturkundemuseen Deutschlands und seit 2021 Teil des Leibniz-Instituts zur Analyse des Biodiversitätswandels. Das denkmalgeschützte Haus an de... - [Haus der Geschichte Bonn: Deutschland seit 1945 – Eintritt frei](https://www.bonn-memo.de/haus-der-geschichte) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das Haus der Geschichte Adenauers Dienstwagen, Stücke der Berliner Mauer, ein Kanzler-Eisenbahnwaggon: Deutschlands Nachkriegsgeschichte zum Anfassen – rund eine Million Besucher im Jahr, und der Eintritt kostet keinen Cent. Illustration des Hauses der Geschichte aus Bonn Memo Eröffnet 14. Juni 1994 Besucher rund 1 Million pro Jahr Eintritt frei Dauerausstellung neu seit Ende 2025 Die Geschichte dahinter Ein Museum für die Gegenwart Kein anderes Museum erzählt Deutschland seit 1945 so nah am Original: mit den echten Autos, den echten Orten – und mitten im ehemaligen Regierungsviertel. Kohls Herzensprojekt In seiner ersten Regierungserklärung im Oktober 1982 kündigte Helmut Kohl – studierter Historiker – ein Museum zur deutschen Nachkriegsgeschichte an. Zwölf Jahre später, am 14. Juni 1994, eröffnete er es selbst. Auf dem berühmtesten Foto des Tages sitzt der Kanzler auf einer Vespa aus der Ausstellung. Ein Haus, das nicht im Weg steht Das Braunschweiger Architektenpaar Ingeborg und Hartmut Rüdiger entwarf bewusst ein offenes, einladendes Gebäude – sie sprachen von einer demokratischen Architektur, die dem Inhalt dient, statt ihn zu dominieren. Sogar von der U-Bahn-Station gelangt man direkt ins Museum, vorbei an einer eigenen kleinen Galerie. Geschichte zum Anfassen Adenauers Dienst-Mercedes, der Eisenbahnwaggon der Bundeskanzler, Stücke der Berliner Mauer und sogar ein Stück Mondlandefähre: Tausende Originalobjekte erzählen Bundesrepublik und DDR nebeneinander – große Politik und Alltag, vom Wirtschaftswunder bis zur Wiedervereinigung. Die echten Orte gibt es dazu Das Museum endet nicht an der eigenen Tür: Es bespielt auch die authentischen Orte des alten Regierungsviertels – den Kanzlerbungalow, das Palais Schaumburg, den historischen Bundesratssaal. Der Weg der Demokratie verbindet sie zu einem begehbaren Geschichtsbuch. Eintritt frei – eine Million kommt Rund eine Million Menschen besuchen das Haus jedes Jahr, es zählt damit zu den meistbesuchten Museen Deutschlands. Der Eintritt ist frei – aus Überzeugung: Die eigene Geschichte soll keine Kasse zwischen sich und den Bürgern haben. Seit Ende 2025: alles neu Nach dreißig Jahren und 14 Millionen Besuchen wurde die alte Dauerausstellung 2024 abgebaut. Seit Ende 2025 läuft die neue: Du bist Teil der Geschichte. Deutschland seit 1945 – die Bundesrepublik bis in die Gegenwart erzählt, mit mehr Alltag, mehr Perspektiven und den berühmten Stücken an neuen Plätzen. Wo es steht Willy-Brandt-Allee 14, Museumsmeile Am nördlichen Ende der Museumsmeile, mitten im ehemaligen Regierungsviertel. Mit der Stadtbahn bis Heussallee/Museumsmeile – von dort geht es sogar unterirdisch direkt ins Museum. 50.7185 7.1195 Kurzer Test Drei Fragen zum Museum Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leider falsch Was kostet der Eintritt ins Haus der Geschichte? 12 Euro 5 Euro Nichts – der Eintritt ist frei Nur sonntags etwas Der Eintritt ist frei – wie in allen Museen der Stiftung Haus... - [Bundeskunsthalle Bonn: Drei blaue Kegel, sechzehn Säulen](https://www.bonn-memo.de/bundeskunsthalle) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Bundeskunsthalle Drei blaue Lichtkegel auf dem Dach, sechzehn Stahlsäulen davor – eine für jedes Bundesland. Ein Haus, in das die deutsche Einheit buchstäblich eingebaut wurde: Der Grundstein fiel in die Tage vor dem Mauerfall. Illustration der Bundeskunsthalle mit blauen Lichtkegeln aus Bonn Memo Eröffnet 19. Juni 1992 Architekt Gustav Peichl, Wien Wahrzeichen Drei blaue Lichtkegel Dachgarten 8.000 m² Die Geschichte dahinter Ein Haus für die Republik Kaum ein Gebäude erzählt die Bonner Hauptstadtgeschichte so komprimiert wie dieses: vierzig Jahre geplant, in der Wendezeit gebaut, vom Umzugsbeschluss überholt – und trotzdem ein Erfolg. Eine Idee, so alt wie die Republik Im Oktober 1949 – Bonn war noch nicht einmal offiziell Hauptstadt – diskutierten bereits 120 Künstler über eine Kunsthalle für die junge Bundesrepublik. Dann dauerte es vierzig Jahre: Erst 1986 gewann der Wiener Architekt Gustav Peichl den Ideenwettbewerb, mit einem Entwurf, dessen „heiterer, poetischer Charakter“ die Jury überzeugte. Grundstein im Herbst 1989 Am 17. Oktober 1989 legte Bundeskanzler Helmut Kohl den Grundstein – drei Wochen später fiel die Mauer. Als der Bundestag 1991 den Umzug nach Berlin beschloss, war der Bau schon über die Hälfte fertig. Bonn verlor die Regierung, aber bekam seine Kunsthalle: Am 19. Juni 1992 wurde eröffnet. Aus elf Säulen wurden sechzehn Die rostrot patinierten Stahlsäulen an der B9 symbolisieren die Bundesländer – als „Säulen der deutschen Kultur“. Geplant waren elf. Dann kam die Wiedervereinigung, und noch während der Bauzeit wurde die Reihe auf sechzehn verlängert. Die deutsche Einheit ist in dieses Gebäude buchstäblich eingebaut. Drei blaue Zauberhüte Die spitzen Lichtkegel in leuchtend blauer Majolika-Verkleidung sind Oberlichter für die Ausstellungssäle – und längst ein Wahrzeichen der ganzen Stadt. Das begrünte Dach nannte Peichl seine „fünfte Fassade“: 8.000 Quadratmeter Dachgarten für Skulpturen und Freiluftausstellungen, mit Blick Richtung Siebengebirge. Ein Museum ohne eigene Sammlung Offiziell heißt das Haus Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland – und es besitzt bewusst keine eigene Sammlung. Stattdessen holt es die Welt nach Bonn: von Tutanchamun über die italienische Renaissance bis zu einer vom Meeresgrund geborgenen Raumkapsel. Herzstück der Museumsmeile Gemeinsam mit dem gleichzeitig gebauten Kunstmuseum bildet die Bundeskunsthalle das Zentrum der Bonner Museumsmeile – zwischen Haus der Geschichte und Museum Koenig. Der Vorplatz mit Freitreppe und Rutsche ist längst selbst ein Treffpunkt geworden. Wo sie steht Helmut-Kohl-Allee 4, Museumsmeile Mitten auf der Museumsmeile, direkt gegenüber dem Kunstmuseum. Mit der Stadtbahn bis Heussallee/Museumsmeile, dann zwei Minuten zu Fuß. Übrigens: Bis 2019 lautete die Adresse Friedrich-Ebert-Allee. 50.7145 7.1200 Kurzer Test Drei Fragen zur Kunsthalle Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leider falsch Wofür stehen die 1... - [Langer Eugen: Vom Bundestag zu den Vereinten Nationen](https://www.bonn-memo.de/langer-eugen) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Der Lange Eugen 115 Meter Stahl und Glas, als Provisorium geplant und zum Wahrzeichen der Bonner Republik geworden. Der Spitzname ist eine Frotzelei: Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier, der das Hochhaus durchsetzte, war eher klein gewachsen. Heute weht auf dem Dach die UN-Flagge. Illustration des Hochhauses Langer Eugen aus Bonn Memo Gebaut 1966–1969 Höhe 115 Meter, 30 Etagen Architekt Egon Eiermann Heute UN-Campus (seit 2006) Die Geschichte dahinter Das Provisorium, das ein Wahrzeichen wurde Eine Hauptstadt, die keine sein durfte, ein Architekt, der eigentlich kein Hochhaus wollte, und ein kleiner Bundestagspräsident mit großen Plänen – die Geschichte des Langen Eugen. Bauen im Wartesaal Bonn war Hauptstadt auf Abruf – „ein Wartesaal für Berlin“, wie John le Carré 1968 schrieb. Neue Regierungsbauten galten lange als Tabu, es gab sogar einen Baustopp. Doch die Abgeordneten platzten aus allen Nähten. Also plante der Bundestag ein Bürohaus – mit dem ausdrücklichen Auftrag, dass es provisorisch bleiben und später anders nutzbar sein müsse. Genau diese Klausel sollte sich Jahrzehnte später als prophetisch erweisen. Eiermann wollte gar kein Hochhaus Beauftragt wurde Egon Eiermann, einer der bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts – der Schöpfer der neuen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. Kurios: Eiermann wehrte sich zunächst gegen ein Hochhaus und legte Flachbau-Alternativen vor. Der Bundestag unter Präsident Eugen Gerstenmaier entschied sich trotzdem für die Höhe. Von 1966 bis 1969 entstand der 115-Meter-Turm: Stahlskelett, Glas, 30 Etagen, über 450 Büros, Restaurant im Dachgeschoss. Ein Spitzname als Frotzelei Den Namen verpasste der Volksmund dem Turm sofort: „Langer Eugen“ – eine freche Anspielung darauf, dass Bundestagspräsident Gerstenmaier, der engagierteste Befürworter des Hochhauses, selbst eher klein gewachsen war. Gerstenmaier nahm es sportlich. Weniger bekannt: Der CDU-Politiker gehörte zum Widerstand gegen Hitler und war am 20. Juli 1944 im Bendlerblock dabei. Symbol der Bonner Republik Was als Zweckbau begann, wurde im Fernsehzeitalter zum Erkennungszeichen der Hauptstadt: Kaum ein Bonn-Bericht ohne den weißen Gitterturm am Rhein. Kritiker schimpften über das sich „zementierende Provisorium“, Architekturhistoriker feierten die hierarchielose Gliederung als demokratisches Bauen. 1997 kam das Gebäude als „anschauliches Beispiel demokratischen Bauens“ auf die Denkmalliste. Bis 1999 arbeiteten hier die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. 2006: Die UN-Flagge geht hoch Nach dem Umzug des Parlaments nach Berlin wurde der Turm denkmalgerecht saniert – so akribisch, dass der karierte Teppich des Restaurants in England neu gewebt wurde, weil sich in Deutschland kein passender Webstuhl fand. Am 11. Juli 2006 übergab Bundeskanzlerin Angela Merkel das Gebäude an UN-Generalsekretär Kofi Annan, die Flagge der Vereinten Nationen wurde gehisst – seither ist das Gelände exterrito... - [Rheinaue Bonn: Der Park, den die BUGA 1979 hinterließ](https://www.bonn-memo.de/rheinaue) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Rheinaue 160 Hektar Park, ein künstlicher See, ein Totempfahl aus Kanada und ein Weinberg, den Schüler bewirtschaften: Bonns Central Park ist das schönste Erbe der Bundesgartenschau 1979 – und selbst die Hügel sind von Menschenhand. Illustration des Freizeitparks Rheinaue aus Bonn Memo Angelegt zur Bundesgartenschau 1979 Fläche 160 Hektar Auensee 15 Hektar, künstlich Wegenetz rund 45 Kilometer Die Geschichte dahinter Der Park, den die BUGA hinterließ Zwischen Regierungsviertel und Rhein drohten die letzten Wiesen zugebaut zu werden. Bonns Antwort: eine Bundesgartenschau – und ein Park, der bleiben durfte. Ein Park als Rettungsaktion In den 1970ern wuchs das Regierungsviertel, und die Rheinwiesen zwischen Bonn und Bad Godesberg drohten unter Beton zu verschwinden. Um die Flächen zu retten, bewarb sich die Stadt um die Bundesgartenschau 1979 – und bekam den Zuschlag. Die Landschaftsarchitekten Gottfried Hansjakob und Heinrich Raderschall formten aus Ackerland einen hügeligen Landschaftspark. Das Detail, das kaum jemand weiß: Sämtliche Hügel sind aufgeschüttet. Die Natur hier ist Handarbeit. Bonns Central Park 160 Hektar auf beiden Rheinseiten – fast so groß wie die Bonner Innenstadt, erschlossen von rund 45 Kilometern Wegen. Herzstück ist der 15 Hektar große Auensee: komplett künstlich, 1,3 Kilometer lang, überquerbar auf sechs Pontonbrücken, mit Tretbooten und einer Vogelschutzinsel. Seit Ende 2017 steht der gesamte Park unter Denkmalschutz. Geschenke aus aller Welt Die Hauptstadt-Ära hat ihre Spuren hinterlassen: Japan schenkte zur BUGA den Japanischen Garten mit dreizehnstufiger Pagode und zwei Wasserfällen – zu Pfingsten zeigt dort das Bonsai-Team seine Miniaturbäume. Kanada schickte einen Totempfahl, den Chief Tony Hunt vier Monate lang vor den Augen der Besucher in Bonn schnitzte. Dazu kommen ein Rosengarten mit Tausenden Stöcken und die Römerstraße mit 26 Abgüssen antiker Grabsteine. Ein Weinberg fürs Gymnasium Rheinland-Pfalz steuerte zur Gartenschau einen echten Weinberg bei – am Fuße des heutigen Post Towers. Nach der BUGA übergab das Land ihn 1983 dem Bonner Beethoven-Gymnasium: Seither keltern Schüler dort ihren eigenen Wein, den Vinea Domini. Vermutlich die einzige Schule Deutschlands mit eigener Rheinlage. Flohmarkt, Feuerwerk, Festival Die Rheinaue ist Bonns große Bühne: Im Mai leuchtet Rhein in Flammen über dem Park, der große Rheinauen-Flohmarkt gehört zu den bekanntesten Deutschlands, und von 1983 bis 2011 feierte hier die legendäre Rheinkultur – umsonst und draußen, mit bis zu sechsstelligen Besucherzahlen. Dazu Freilichtbühne, Konzerte und unzählige Picknicks. Die heimlichen Stars Seit Mitte der 2010er Jahre leben Nutrias am Auensee – die biberähnlichen Nager mit den orangefarbenen Zähnen sind längst eine eigene Attraktion. Der Bitte der Stadt, sie nicht zu füttern, sollte man trotzdem folgen: Der flache See kippt leicht, 2022/23 musste er aufwendig saniert werden. Die Nutrias komme... - [Kennedybrücke Bonn: Gesprengt, wiederaufgebaut, umbenannt](https://www.bonn-memo.de/kennedybruecke) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Kennedybrücke Ihre Vorgängerin war 1898 die größte Bogenbrücke der Welt, wurde 1945 gesprengt und lebt in den Pfeilern weiter. Zehn Tage nach Dallas bekam die neue Brücke ihren Namen – und trägt bis heute Bonns frechstes Wahrzeichen. Illustration der Kennedybrücke in Bonn aus Bonn Memo Vorgängerin eröffnet 1898 Gesprengt 8. März 1945 Neu eröffnet 12. November 1949 Kennedybrücke seit 2. Dezember 1963 Die Geschichte dahinter Drei Leben einer Brücke Weltrekord, Sprengung, Wiederaufbau, Weltpolitik: Die mittlere der drei Bonner Rheinbrücken hat mehr erlebt als die meisten Bauwerke der Stadt – und erzählt nebenbei die Geschichte einer legendären Nachbarschaftsfehde. 1898: Die größte Bogenbrücke der Welt Jahrhundertelang kam man nur per Fähre über den Rhein – bei Nebel, Eisgang oder Hochwasser auch gar nicht. Am 17. Dezember 1898 eröffnete Bonn seine erste feste Rheinbrücke: Mit fast 188 Metern Hauptspannweite war sie die größte Bogenbrücke der Welt. Wer hinüber wollte, zahlte zwei Pfennig Brückenzoll. Ab 1902 fuhr hier die erste elektrische Straßenbahn der Stadt. Der Streit, der ein Männchen gebar Die Gemeinde Vilich – das heutige Beuel – weigerte sich, den von Bonn gewünschten Standort mitzubezahlen. Bonn baute allein und schickte einen Gruß hinüber: das Bröckemännche, das den Beuelern bis heute sein blankes Hinterteil entgegenstreckt. Die Beueler Antwort ließ nicht auf sich warten – auf ihrer Seite keift das Brückenweibchen mit dem Pantoffel zurück. 8. März 1945, 20:20 Uhr In den letzten Kriegswochen sprengten zurückweichende deutsche Truppen die Brücke, um den Alliierten den Rheinübergang zu verwehren – 47 Jahre nach ihrem Bau. Ein Stück des alten Geländers steckt bis heute in einer Grundstücksmauer in Beuel. Das Bröckemännche wurde aus dem Rhein gerettet. Wiederaufbau auf alten Pfeilern Die Strom- und Landpfeiler hatten die Sprengung fast unversehrt überstanden – auf ihnen entstand ab 1946 die neue Brücke, eröffnet am 12. November 1949, im selben Jahr, in dem Bonn Hauptstadt wurde. Das Männchen kehrte als Kopie zurück und zeigte nun nach Süden. Die Bonner deuteten es genussvoll als Gruß an Frankfurt, den unterlegenen Rivalen der Hauptstadtwahl. Zehn Tage nach Dallas Am 22. November 1963 wurde John F. Kennedy in Dallas erschossen – der Präsident, der ein halbes Jahr zuvor Deutschland besucht hatte, auch Bonn. Am 2. Dezember 1963, nur zehn Tage später, benannte die Stadt ihre Rheinbrücke nach ihm. Aus der Bonner Brücke wurde die Kennedybrücke. Breiter, sicherer – und historisch korrekt Von 2007 bis 2010 wurde die Brücke aufwendig saniert und von 18 auf fast 27 Meter verbreitert – ausgezeichnet mit dem Ingenieurbau-Preis 2010. Schönstes Detail der Sanierung: Das Bröckemännche zeigt seither wieder historisch korrekt nach Beuel. Heute teilen sich Autos, Stadtbahn, Radfahrer und Fußgänger die 394 Meter zwischen den beiden Innenstädten. Wo sie steht Zwischen Bonn und Beuel Die mittlere der drei Bonner Rheinb... - [Oper Bonn: Die Bühne, die Bonn der Bundeshauptstadt verdankt](https://www.bonn-memo.de/oper) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Oper Bonn Ein Opernhaus als Hauptstadt-Geschenk: Weil der jungen Bundeshauptstadt eine repräsentative Bühne fehlte, zahlten Bund und Land zwei Drittel des Baus am Rheinufer. 1965 eröffnet – mit einer Aluminiumhaut, die im Licht wie Fischschuppen glitzert. Illustration der Oper Bonn aus Bonn Memo Erbaut 1962–1965 Eröffnet 5. Mai 1965 Plätze über 1.000 Standort Am Boeselagerhof, an der Kennedybrücke Die Geschichte dahinter Vom zerbombten Palais zur Scala am Rhein Ein barockes Palais in Trümmern, eine Hauptstadt ohne Bühne, Weltstars in Serie und eine Ohrfeige, die Geschichte schrieb – 60 Jahre Bonner Opernhaus im Schnelldurchlauf. Ein barockes Palais als Vorgänger Wo heute die Oper steht, stand einst der Boeselager Hof – ein barockes Stadtpalais direkt am Rhein. 1943/44 wurde es durch Bomben zerstört, nur die Adresse „Am Boeselagerhof“ erinnert noch daran. Das Grundstück am Rheinufer lag brach, während Bonn plötzlich Hauptstadt wurde. Die Hauptstadt braucht eine Bühne Köln und Düsseldorf hatten längst wieder Opernhäuser, nur die Bundeshauptstadt spielte in Provisorien. Also sagten Bund und Land NRW der Stadt je ein Drittel der Baukosten zu – 23 Millionen D-Mark kostete das Haus am Ende. Eine zweite „Deutsche Oper“ wie in West-Berlin sollte es ausdrücklich nicht werden: Bonn bekam ein Drei-Sparten-Haus für Oper, Schauspiel und Ballett. 5. Mai 1965: Die Eröffnung Bundespräsident Lübke, Kanzler Erhard und Kardinal Frings saßen im Saal, als das neue Theater mit der „Orestie“ des Aischylos in der Nachdichtung von Walter Jens eröffnete – die erste Oper, „Don Giovanni“, folgte wenige Tage später. Die Eröffnung fiel in große Hauptstadt-Wochen: Nur zwei Wochen später kam Queen Elizabeth II. nach Bonn – zum ersten Staatsbesuch eines britischen Monarchen in Deutschland seit 1909. Eine Skulptur am Rheinufer Die Stuttgarter Architekten Klaus Gessler und Wilfried Beck-Erlang bauten kein klassisches Theater, sondern eine begehbare Skulptur: von allen vier Seiten sichtbar, außen mit Aluminium-Kassetten verkleidet, die wie Fischschuppen schimmern. Innen hängt Kunst am Bau vom Feinsten – HAP Grieshabers Wandbild „Der Rhein“ und Erich Hausers schwebende Stahlplastik empfangen die Besucher bis heute. Sogar an jeden einzelnen Sitz führte ein eigenes Klimarohr – damals purer Luxus. Die Scala am Rhein – und eine Ohrfeige Unter Intendant Jean-Claude Riber wurde Bonn in den 1980ern zur „Scala am Rhein“: Weltstars in Serie, 99 Prozent Auslastung, Opernfans campierten vor der Theaterkasse. In die Annalen ging aber auch der 23. April 1985 ein: Generalmusikdirektor Gustav Kuhn versetzte Riber vor dem versammelten Kulturausschuss eine schallende Ohrfeige – als „Watschen-Kuhn“ blieb er der Stadt in Erinnerung. Heute: Oper mit offener Zukunft Beim großen Umbau 1992/93 bekam der Saal einen zweiten Rang – seither fasst das Haus über 1.000 Plätze und wird ausschließlich von der Oper bespielt, begleitet vom Beethoven Orchester Bonn. 2025... - [Kirschblüte Bonn: Heerstraße, Hanami und die beste Zeit](https://www.bonn-memo.de/kirschbluete) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Kirschblüte Wenige Wochen im Frühjahr verwandelt sich die Bonner Altstadt in einen rosa Tunnel – und die Welt reist an. Dabei wollte in den 1980ern eigentlich nur jemand ein Viertel begrünen. Illustration rosa Kirschblüten aus Bonn Memo Gepflanzt 1980er Jahre Die Straßen Heerstraße & Breite Straße Blütezeit meist im April Baumart Japanische Blütenkirsche Die Geschichte dahinter Wie ein Sanierungsprojekt zum Weltstar wurde Niemand hat die Bonner Kirschblüte geplant – jedenfalls nicht als Attraktion. Genau das macht sie so sympathisch. Eine gute Idee für ein Viertel In den 1980er Jahren wurde die Bonner Altstadt saniert – und dabei begrünt. Die Wahl fiel auf japanische Blütenkirschen. Niemand pflanzte sie für Touristen oder Fotos: Es ging schlicht darum, ein Wohnviertel schöner zu machen. Dass daraus eines der bekanntesten Frühlingsmotive Deutschlands werden würde, ahnte damals niemand. Heerstraße und Breite Straße Die berühmten Blütentunnel bilden zwei Straßen: die Heerstraße und die Breite Straße. Wenn die Kronen sich schließen, spannt sich über die Gründerzeitfassaden ein rosa Dach – Europa unten, Japan oben. Die Alleen zählen inzwischen zu den schönsten Kirschblütenstraßen der Welt. Das Internet entdeckt Bonn Berühmt wurde die Blüte nicht durch eine Kampagne, sondern durch ein Foto: Über die Facebook-Seite Places to see before you die ging die Heerstraße um die Welt. Seither reisen Besucher aus Japan, China und aller Welt an – die Bonner Touristiker melden den voraussichtlichen Blühtermin inzwischen vorab an Reiseveranstalter in Fernost. Hanami am Rhein In Japan hat das Betrachten der Kirschblüte einen eigenen Namen: Hanami. Seit Jahrhunderten feiert man dort die kurze Blüte als Sinnbild der Vergänglichkeit – schön gerade deshalb, weil sie nicht bleibt. Bonn hat diese Tradition unfreiwillig importiert: Auch hier dauert das Spektakel nur wenige Wochen. Das Fest, das es nicht mehr gibt Bis 2016 feierte die Altstadt ein offizielles Kirschblütenfest. Seit 2017 findet es nicht mehr statt – der Andrang war den Anwohnern schlicht zu viel geworden. Der Blüte ist das egal: Sie zieht weiterhin jedes Frühjahr Zehntausende in die schmalen Straßen. Wer es ruhiger mag, kommt frühmorgens oder unter der Woche. Wann blüht es? Meist Anfang bis Mitte April – je nach Wetter auch früher oder später, und dann nur ein bis drei Wochen lang. Genau diese Unberechenbarkeit gehört dazu: Die Blüte lässt sich nicht buchen, nur erwischen. Ein Grund mehr, in Bonn zu wohnen. Wo es blüht Heerstraße, Bonner Altstadt Die berühmtesten Alleen: Heerstraße und Breite Straße, dazu blüht es in mehreren Nebenstraßen der Altstadt. Zu Fuß vom Hauptbahnhof etwa 15 Minuten. Bester Zeitpunkt für Fotos ohne Menschenmassen: frühmorgens unter der Woche. 50.7420 7.0930 Kurzer Test Drei Fragen zur Blüte Zum großen Bonn-Quiz /quiz Richtig! Leider falsch Warum wurden die Kirschbäume ursprünglich gepflanzt? Als Touristenattraktion Zur Begrünung bei der ... - [August Macke Haus: Drei Jahre, die die Kunst veränderten](https://www.bonn-memo.de/august-macke-haus) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Das August Macke Haus Drei Jahre, die die deutsche Kunst prägten: Im Dachatelier dieses Hauses malte August Macke seine berühmtesten Bilder, empfing Franz Marc und Max Ernst – und schuf mit Marc ein Paradies direkt auf der Wand. Mit 27 fiel er im Ersten Weltkrieg. Illustration des August Macke Hauses aus Bonn Memo Haus erbaut 1878 Macke lebte hier 1911–1914 Museum seit 1991 Standort Bornheimer Str. / Hochstadenring Die Geschichte dahinter Drei Jahre Paradies an der Bornheimer Straße Ein Firmenarchiv wird Künstlerhaus, ein Dachboden wird Atelier, ein Wandbild wird Legende – und Bürger retten das alles vor dem Umbau zur Gaststätte: die Geschichte des August Macke Hauses. Ein Firmenarchiv wird Künstlerhaus Das spätklassizistische Haus an der Ecke Bornheimer Straße/Hochstadenring wurde 1878 erbaut – Mackes Schwiegervater Karl Heinrich Gerhardt kaufte es 1884 schlicht als Archiv für sein benachbartes Unternehmen. Als August und Elisabeth Macke im Herbst 1910 nach Bonn zurückkehrten, stellte Elisabeths Familie dem jungen Paar das Haus zur Verfügung – und ließ das Dachgeschoss zum Atelier ausbauen. Es blieb Mackes erstes und einziges. 1911–1914: Die wichtigsten Jahre In nur drei Jahren entstanden hier viele der berühmtesten Gemälde Mackes – farbintensiv, lichtdurchflutet, voller Daseinsfreude. Das Haus führten August und Elisabeth offen und gastfreundlich: Es wurde zum Treffpunkt der jungen rheinischen Kunstszene, zu Gast waren Franz Marc, Robert Delaunay, Guillaume Apollinaire, Gabriele Münter und der junge Max Ernst. Ein Paradies an der Atelierwand Im Herbst 1912 malten Macke und sein Freund Franz Marc das vier mal zwei Meter große Wandbild „Paradies“ – direkt auf den Wandverputz des Ateliers. Das programmatische Gemeinschaftswerk zweier Blauer-Reiter-Künstler ist heute weltberühmt; das Original wurde von der Wand gelöst und hängt seit 1981 im LWL-Museum in Münster. 1913: Bonn gegen Berlin und München Macke war nicht nur Maler, sondern Netzwerker und Kunstpolitiker: 1913 organisierte er in der Bonner Buch- und Kunsthandlung Cohen die „Ausstellung Rheinischer Expressionisten“ mit 16 jungen Künstlern – eine selbstbewusste Ansage, dass es neben der Brücke in Berlin und dem Blauen Reiter in München ein drittes Zentrum im Westen gab. 1914: Das jähe Ende Wenige Wochen nach Kriegsbeginn fiel August Macke am 26. September 1914 in der Champagne – mit 27 Jahren. Wie kaum ein anderer hatte er in seinen Bildern noch einmal das irdische Paradies festgehalten, bevor es zerbrach. Elisabeth lebte mit den Kindern bis 1925 weiter in dem Haus und bewahrte sein Erbe über Jahrzehnte. Gerettet von Bürgern In den 1980ern sollte das Haus entkernt und zur Gaststätte umgebaut werden – eine aufsehenerregende bürgerschaftliche Rettungsaktion verhinderte das. 1989 erwarb die Stadt das Gebäude, das Atelier wurde in den Originalzustand zurückversetzt, 1991 öffnete das Museum. Seit 2017 ergänzt der Erweiterungsbau des Bonner Architekten Kar... - [Beethovenhalle Bonn: Neun Jahre, 230 Millionen, ein Kuppeldach](https://www.bonn-memo.de/beethovenhalle) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Die Beethovenhalle Ein geschwungenes Kuppeldach am Rheinufer, gebaut als Antwort der jungen Bundesrepublik auf ihre Vergangenheit. Fast zehn Jahre war sie Baustelle – seit Dezember 2025 spielt hier wieder Musik. Illustration der Beethovenhalle aus Bonn Memo Eröffnet 1959 Architekt Siegfried Wolske Wiedereröffnung 16. Dezember 2025 Großer Saal bis zu 1.700 Plätze Die Geschichte dahinter Dreimal gebaut, einmal fast abgerissen Kaum ein Bonner Gebäude wurde so oft totgesagt wie dieses – und kaum eines hat die Stadt so beschäftigt. Die Geschichte einer Halle, die einfach nicht verschwinden wollte. Die dritte ihres Namens Die erste Beethovenhalle entstand 1845 eigens zum großen Beethovenfest. Die zweite, 1870 eröffnet, traf es beim Bombenangriff im Oktober 1944 – demselben Angriff, der auch das Alte Rathaus und weite Teile der Stadt zerstörte. Die heutige Halle steht auf dem Gelände der damals zerbombten Universitätskliniken. Leicht, geschwungen, demokratisch Der junge Architekt Siegfried Wolske gewann den Wettbewerb mit einem Entwurf, der sich bewusst von monumentaler NS-Architektur absetzte: ein flaches Kuppeldach, geschwungene Linien, nichts Einschüchterndes. 1956 legte Bundespräsident Theodor Heuss den Grundstein, 1959 wurde eröffnet – die junge Bundesrepublik baute sich ihr Selbstbild. Der größte Saal der Hauptstadt In Bonns Hauptstadtjahren war die Beethovenhalle mehr als ein Konzerthaus: Hier tagte die Bundesversammlung und wählte den Bundespräsidenten. Dazwischen Konzerte, Karnevalssitzungen, Parteitage – und ein schwerer Brand, den die Halle überstand. Zaha Hadid in der Schublade In den 2000ern wollte Bonn Größeres: Elf internationale Büros planten ein Konzerthaus von Weltrang, darunter Zaha Hadid. Doch der Landeskonservator untersagte den Abriss – die Halle stand längst unter Denkmalschutz. Die spektakulären Entwürfe verschwanden in der Schublade, der Bestand blieb. Neun Jahre, 230 Millionen 2016 begann die Sanierung: geplant mit rund 60 Millionen Euro, fertig zum Beethoven-Jubiläum 2020. Es kam anders. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr stand Bonn ohne großen Konzertsaal da, die Kosten wuchsen auf rund 230 Millionen Euro, die Baustelle wurde zur Dauerkrise – bis Projektleiter Steffen Göbel ab 2022 aufräumte und durchzog. 16. Dezember 2025: wieder Musik An Beethovens vermeintlichem Geburtstag wurde die Halle im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wiedereröffnet – mit Mahlers Auferstehungssinfonie, passenderweise. Das Beethoven Orchester ist zurück in seiner Heimat, und 2026 wird die Halle wieder Hauptspielstätte des Beethovenfests. Wo sie steht Wachsbleiche 16, direkt am Rhein Zwischen Innenstadt und Rheinufer, umgeben vom neuen Beethoven-Park. Vom Hauptbahnhof läuft man eine Viertelstunde, vom Alten Zoll zehn Minuten flussabwärts. 50.7410 7.1049 Cowboys Burger Saloon Special Deal: 10 % sparen Zum Angebot ↓ #hotspots 50.7413 7.1013 Kurzer Test Drei Fragen zur Halle Zum großen Bonn-Quiz /qu... - [Römerkran Bonn: Antike Ingenieurskunst in Castell](https://www.bonn-memo.de/roemerkran) Bonner Sehenswürdigkeiten · Motiv im Spiel Der Römerkran Fünf Tonnen Hebelast, acht Meter Höhe, sechs Mann Besatzung: Der hölzerne Kran in Bonn-Castell ist die Rekonstruktion eines antiken Hafenkrans – und erinnert daran, dass hier eines der größten Legionslager des Römischen Reiches stand. Die Keimzelle Bonns, seit 2021 UNESCO-Welterbe. Illustration des Römerkrans in Bonn-Castell aus Bonn Memo Aufgestellt 1989, zur 2000-Jahr-Feier Typ Pentapastos-Flaschenzug Hebeleistung 5 Tonnen auf 8 Meter Standort Römerstraße / Augustusring Die Geschichte dahinter Wo Bonn römisch wurde Ein Legionslager von der Größe eines Stadtviertels, ein Hafen für Olivenöl aus dem Mittelmeer und ein hölzerner Kran, der fünf Tonnen stemmte – die Geschichte hinter dem Römerkran in Castell. Eines der größten Lager des Imperiums Im heutigen Stadtteil Bonn-Castell lag rund 400 Jahre lang – von etwa 30 bis 430 nach Christus – das Legionslager Castra Bonnensia: 27,8 Hektar, über 500 mal 500 Meter, eines der größten Legionslager des gesamten Römischen Reiches. Zeitweise lebten hier mehrere tausend Legionäre, am längsten stationiert war die hochangesehene Legio I Minervia. Das Lager steckt noch im Stadtplan Wer heute durch Castell läuft, bewegt sich auf römischem Raster: Die Römerstraße folgt der via principalis, der Hauptachse des Lagers, Badener Straße und Am Wichelshof übernehmen den Verlauf der via praetoria. Augustusring, Graurheindorfer Straße und Rosental markieren die einstigen Wehrgräben und Mauern. Rund 83 Prozent des Lagers liegen bis heute konserviert im Boden – es gilt als das am besten erhaltene Legionslager nördlich der Alpen. Ein Hafen für Olivenöl und schwere Lasten Das Lager hatte einen eigenen Rheinhafen: Über ihn kamen Nachschub, Baumaterial und begehrte Importe wie Olivenöl aus dem Mittelmeerraum. Zum Be- und Entladen standen Kräne am Ufer – und genau nach diesen historischen Befunden wurde der Bonner Römerkran rekonstruiert, der heute an der Ecke Römerstraße/Augustusring steht. Pentapastos: Hightech der Antike Der Nachbau ist ein Pentapastos, ein im Römischen Reich üblicher Fünfflaschenzug: Sechs Mann Besatzung, fünf Tonnen Hebelast, rund acht Meter Höhe – nur mit Muskelkraft, Seilen und Umlenkrollen. Gestiftet wurde der Kran zur Bonner 2000-Jahr-Feier 1989 von einer Hürther Schwertransportfirma: Schwerlast-Profis von heute ehrten ihre antiken Kollegen. 2005 wurde er dank privater Spenden renoviert. Die Keimzelle Bonns Südlich des Lagers wuchsen die Lagervorstadt und der vicus Bonnensis – aus diesen Siedlungen entwickelte sich das heutige Bonn, das damit zu den ältesten Städten Deutschlands zählt. Die 2000-Jahr-Feier von 1989, zu der der Kran aufgestellt wurde, feierte genau diese römischen Wurzeln. Seit 2021: UNESCO-Welterbe Am 27. Juli 2021 nahm die UNESCO den Niedergermanischen Limes in die Welterbeliste auf – das Bonner Legionslager ist Teil davon. Rote Hinweisschilder, ein Römer-Rundgang mit 16 Stationen und die neu gestaltete Präsentationsfläche Didinkir... - [Die Nordbrücke: Geschichte, Fakten und der aktuelle Stand](https://www.bonn-memo.de/nordbruecke) Motiv Nr. 10 von Bonn Memo Die Nordbrücke Offiziell heißt sie Friedrich-Ebert-Brücke – gesagt hat das in Bonn noch nie jemand. Als wir sie 2018 illustrierten, war sie einfach eine Brücke. Heute ist sie das größte Gesprächsthema der Stadt. 2026-06-03 Seit Tagen gesperrt Rund 90.000 Fahrzeuge suchen jeden Tag einen anderen Weg. Wir drücken allen die Daumen, die im Stau stehen. Illustration der Friedrich-Ebert-Brücke bei Dämmerung Was viele nicht wissen Die berühmte Brücke steht. Es ist die Zufahrt, die geht. Wenn von der gesperrten Nordbrücke die Rede ist, denken die meisten an das, was man auf unserem Motiv sieht: die Schrägseilbrücke mit ihren 80 Seilen und den beiden Pylonen. Genau die ist aber nicht das Problem. Sie ist standsicher und bleibt stehen. Abgerissen wird die 660 Meter lange Vorlandbrücke aus Spannbeton auf der Bonner Seite – die unscheinbare Hochstraße, die zur Rheinquerung führt. Linksrheinische Vorlandbrücke 660 m Wird abgerissen Eine Hochstraße aus Spannbeton auf der Bonner Seite. Hier fanden Prüfer vergrößerte Risse und Korrosion an Betonstahl und Spanngliedern. Die Schäden waren von außen kaum sichtbar. Strombrücke 520 m Standsicher, bleibt Die eigentliche Rheinquerung mit den beiden 55 Meter hohen Stahlpylonen und 80 Seilen. Weltweit die erste Schrägseilbrücke mit Vielseilsystem. Sie trägt weiterhin Pkw und Lkw. Rechtsrheinische Vorlandbrücke 110 m Standsicher, bleibt Das kurze Stück auf der Beueler Seite. Unauffällig, unbeschädigt, unbeachtet. 1.290 m Gesamtlänge des Brückenzugs 80 Stahlseile an der Strombrücke 55 m Höhe der beiden Pylone 90.000 Fahrzeuge täglich, bis Juni 2026 1967 Freigabe für den Verkehr 2 Jahre angestrebte Bauzeit des Neubaus 59 Jahre Eine Chronik Vom Pionierbauwerk zum Sorgenkind. Klicke auf einen Punkt. 1967 Ein Weltrekord, den kaum jemand bemerkt Am 28. Juni wird die Brücke freigegeben. Der Hagener Ingenieur Hellmut Homberg hat etwas gebaut, das es vorher nirgends gab: die erste Schrägseilbrücke mit Vielseilsystem. Statt weniger dicker Seile tragen 80 dünne die Fahrbahn. Das Prinzip macht weltweit Schule. 1994 Die erste große Kur 27 Jahre nach der Fertigstellung werden Pylone, Schrägseile und Versteifungsträger saniert. Die Seile durchlaufen eine magnetinduktive Prüfung. 1998 Als Kanthölzer eine Weltneuheit retteten Am Vormittag des 12. Juni versetzt ein starker Nordostwind die Schrägseile in Schwingung. Die Brücke beginnt zu vibrieren. Die Standfestigkeit ist nicht gefährdet, gesperrt wird trotzdem. Die Lösung: Man verbindet die Seile mit Kanthölzern. Die Schwingungen hören auf. Sieben Jahre später kommen 20 richtige Schwingungsdämpfer. 2016 Keine Schwertransporte mehr Wegen statischer Defizite dürfen genehmigungspflichtige Schwertransporte die Brücke nicht mehr passieren. Es ist die erste sichtbare Einschränkung. 2025 Ein Denkmal, das keines werden durfte Das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland möchte die Brücke unter Denkmalschutz stellen – wegen ihrer technikgeschichtlichen Bedeutung. Wenige Mon... - [Crowdfunding: Wie Bonn Memo auf Startnext finanziert wurde](https://www.bonn-memo.de/crowdfunding) Crowdfunding · Bonn Memo · Startnext 2018 Wie man aus einer Laune heraus in fünf Wochen 12.000 € für ein Produkt sammelt, das es noch gar nicht gibt Ohne Verlag, ohne Investor: 190 Unterstützer und 11.942 € auf Startnext machten Bonn Memo 2018 möglich – Alles-oder-Nichts-Crowdfunding, erfolgreich finanziert. Wie die Kampagne lief, warum uns die Produktion fast ausbremste und was wir heute weitergeben. Bonn Memo Crowdfunding auf Startnext – Marco und Sascha Die Kampagne Gefeiert, gebremst, neu gemischt Frühjahr 2018 Die Idee wird kampagnenreif Marcos Motive stehen, das Konzept auch: 28 Bonner Kartenpaare, finanziert von der Stadt selbst. Nach einem Crowdfunding-Workshop bei Bonn.digital bauen wir die Startnext-Kampagne auf – Ziel: 10.000 € für die Erstauflage von 1.000 Spielen. 31. Mai – 5. Juli 2018 Fünf Wochen Kampagne – mitten in der Stadt Mit einer Kick-Off-Party im Wohnzimmer – drinking office geht Bonn Memo auf Startnext live. Und wir gehen raus: XXL-Partien bei der Kunstnacht in der Bundeskunsthalle und in der Rheinaue, Memo-Challenges gegen BonnLAB, pbpartners und Bonn.digital – sogar ein Bundestagsabgeordneter lässt sich spontan zur Partie überreden. Der General-Anzeiger berichtet. Bonn-Memo-XXL-Spielfeld vor dem Bonner Münster mit den Beethoven-Steinköpfen Bonn-Memo-XXL-Spielfeld auf dem Bonner Marktplatz vor dem Alten Rathaus Bonn-Memo-XXL-Spielfeld im Hofgarten vor dem Hauptgebäude der Universität Bonn Zur Startnext-Kampagne https://www.startnext.com/bonn-memo 25.–26. Juni 2018 Endspurt auf EU-Ebene: Bonn Memo beim GSI Mitten in der letzten Kampagnenwoche holt das Gustav-Stresemann-Institut Bonn Memo zur Convention „European Societies in the Digital Age“ – gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, unter Schirmherrschaft von EU-Kommissarin Mariya Gabriel. Die Karten liegen in den Tagungsmappen, gespielt wird trotzdem – und Sascha sitzt spontan mit auf dem Panel „Heimat and resilient cities – feeling at home in digital age“. Sascha Maynert spricht auf dem Panel der Convention European Societies in the Digital Age am Gustav-Stresemann-Institut Bonn, Juni 2018 Fotos: Bernadett Yehdou XXL-Karten von Bonn Memo auf der Wiese des Gustav-Stresemann-Instituts Bonn Aufbau einer Bonn-Memo-XXL-Partie im Garten des Gustav-Stresemann-Instituts Bonn Konferenzgäste spielen Bonn Memo auf einem Tisch bei der GSI-Convention 2018 Zum Kolloquium https://slow-media-institut.net/das-kolloquium-europaische-gesellschaften-im-digitalen-zeitalter 6. Juli 2018 Ziel übertroffen: 11.942 € von 190 Unterstützern Das Fundingziel ist übertroffen, fast die Hälfte der Erstauflage ist vorbestellt – 457 von 1.000 Spielen. Bonn will das Spiel. Gefeiert wird dort, wo alles begann: Finale-Party im Wohnzimmer – drinking office, die ersten 50 Unterstützer laden wir auf ein Glas Wein ein. Winter 2018 Gefeiert – und dann gebremst Die Realität testet uns: Die erste Produktion kommt mit Farbfehlern zurück. Statt Murks auszuliefern, verkaufen wir die fe... - [Bonn-Rundgänge: Die Stadt zu Fuß entdecken – mit Bonn Memo](https://www.bonn-memo.de/rundgaenge) Bonn zu Fuß entdecken Die Bonn-Memo-Rundgänge 32 Motive, echte Orte: Unsere Rundgänge verbinden die Karten aus dem Spiel zu Spaziergängen durch Bonn – mit Karte, Laufzeiten und der Geschichte hinter jeder Station. Kostenlos, ohne App, einfach loslaufen. Rundgang 1 Innenstadt: Vom Sterntor zum Rhein Acht Motive in einer Stunde: Der Klassiker durch die Fußgängerzone – vorbei an Toren, Türmen und Beethoven, bis ans Wasser zum frechsten Hintern der Stadt. Dauer ca. 1 Stunde Strecke ca. 2 Kilometer Stationen 8 Motive Start Sterntor, Bottlerplatz Sterntor 50.7360 7.0975 Sieht mittelalterlich aus, ist aber von 1900 – und wurde einst mit einer Obstpresse abgerissen. Illustration des Bonner Sterntors /sterntor Die ganze Geschichte Bonner Münster 50.7336 7.0996 3 Minuten über den Münsterplatz 900 Jahre Baugeschichte – und unter der Krypta die Gräber der Stadtpatrone Cassius und Florentius. Illustration des Bonner Münsters /bonner-muenster Die ganze Geschichte Beethoven-Denkmal 50.7343 7.0999 1 Minute, gleicher Platz 1845 enthüllt – die Königin von England schaute vom Balkon des Post-Gebäudes zu. Illustration des Beethoven-Denkmals /beethoven Die ganze Geschichte Universität / Hofgarten 50.7338 7.1030 4 Minuten durch die Fußgängerzone Ein Kurfürstenschloss als Hörsaal – hier studierten Heine, Marx und Nietzsche. Illustration der Universität Bonn /universitaet Die ganze Geschichte Altes Rathaus 50.7355 7.1024 4 Minuten zum Marktplatz Auf dieser Freitreppe standen de Gaulle, Kennedy und Gorbatschow. Illustration des Alten Rathauses /altes-rathaus Die ganze Geschichte Bonngasse & Beethoven-Haus 50.7368 7.1010 3 Minuten über den Markt In der Nummer 20 wurde Beethoven geboren – zwölf Bürger retteten das Haus 1889 vor dem Abriss. Illustration der Bonngasse /bonngasse Die ganze Geschichte Bröckemännche 50.7373 7.1067 5 Minuten hinunter zum Rhein Der berühmteste blanke Hintern Bonns – seit 1898 Richtung Beuel gestreckt. Illustration des Bröckemännche /broeckemaennche Die ganze Geschichte Moby Dick am Brassertufer 50.7360 7.1055 2 Minuten am Ufer entlang Endstation mit Belohnung: das Walschiff, benannt nach dem echten Wal von 1966. Illustration des Ausflugsschiffs Moby Dick /moby-dick Die ganze Geschichte Alle 32 Motive entdecken /bonn-entdecken Unterwegs gespielt: Wer alle acht Stationen findet, hat ein Viertel des Spiels in echt gesehen. Die Geschichten zu jeder Karte gibt es auf den Motivseiten – und das passende Quiz unter Bonn-Wissen. Rundgang 2 Bundesviertel: Wo die Republik geboren wurde Sechs Motive entlang des Wegs der Demokratie: vom Amtssitz des Bundespräsidenten über verhüllte Giraffen und die Museumsmeile bis zum UN-Campus – mit großem Park-Finale. Dauer ca. 1,5 Stunden Strecke ca. 3 Kilometer Stationen 6 Motive Start Villa Hammerschmidt Villa Hammerschmidt 50.7268 7.1100 Das Weiße Haus am Rhein – seit 1950 Amtssitz des Bundespräsidenten. Weht die Standarte, ist er da. Illustration der Villa Hammerschmidt /villa-hammerschmidt Die ganze Geschichte Muse... - [Integration und Bildung in Bonn: Unterrichtsmaterial zum Spielen](https://www.bonn-memo.de/integration-bildung) Integration und Bildung in Bonn mit Bonn Memo Beim Memo braucht niemand die richtigen Wörter Man erkennt oder man erkennt nicht. Wer die Karten umdreht, muss nichts erklären, nichts buchstabieren, keinen Satz bilden. Deshalb funktioniert Bonn Memo als Unterrichtsmaterial dort, wo Sprache noch eine Hürde ist – in Schulen, Kitas und Sprachkursen. In Portugal war ich immer der Deutsche. Und hier war ich nie so richtig der Deutsche, sondern eher der Ausländer. Ich hatte immer beide Identitäten in mir. Marco dos Santos Pina, Illustrator von Bonn Memo Portrait von Marco dos Santos Pina /marco Die 32 illustrierten Motive von Bonn Memo im Raster Warum ein Memospiel Warum ein Memospiel Integration fördert Wir haben Bonn Memo nicht als Integrationsprojekt gebaut. Wir wollten ein Spiel machen. Was dann in Schulen, Kitas und auf der Wiese in der Rheinaue passierte, haben wir erst beim Zuschauen verstanden. 01 Sprache spielt keine Rolle Beim Memo gibt es keine Spielanleitung, die man lesen muss, keine Karten mit Text, keine Frage, die man beantworten könnte oder auch nicht. Es gibt zwei Bilder, und entweder sie passen zusammen oder nicht. Wer erst seit drei Wochen Deutsch lernt, spielt gegen jemanden, der hier geboren ist – auf Augenhöhe. Manchmal gewinnt er. 02 Die Stadt wird zum Gesprächsanlass Nach dem dritten Paar fragt jemand: Was ist das? Und dann erzählt der, der es weiß. Nicht weil ein Lehrplan es vorsieht, sondern weil er gefragt wurde. Ein Kind erklärt einem anderen das Bröckemännche. Das ist Unterricht, aber niemand nennt ihn so. 03 Wiedererkennen macht etwas mit Menschen Wer eine Karte umdreht und denkt: Da war ich schon mal – der gehört für einen Moment dazu. Das gilt für Kinder, die neu in der Klasse sind, und für Erwachsene im Sprachkurs. Es ist ein kleines Gefühl. Aber es ist eins, das man nicht erklären muss. 04 Wir wissen, wovon wir reden Marco kam mit fünf aus Portugal nach Bonn-Castell. Sascha zog als Düsseldorfer her, in eine Wohnung, die er vorher nie gesehen hatte. Keiner von uns ist hier geboren. Beide sind geblieben. Das Spiel ist nicht für Zugezogene gemacht – es ist von Zugezogenen gemacht. Drei Wege, das Spiel einzusetzen Bonn Memo als Unterrichtsmaterial Wir sind kein Bildungsträger und haben kein pädagogisches Konzept im Schrank. Wir haben ein Spiel, eine XXL-Version davon und die Bereitschaft, damit in eure Schule, Kita oder Einrichtung zu kommen. Wir kommen vorbei Bonn Memo XXL in eurer Einrichtung Die Karten sind so groß, dass eine ganze Gruppe gleichzeitig spielt. Wir bringen sie mit, bauen auf und sind auf Wunsch dabei. In der Rheinaue haben damit schon Kinder und Rentner zusammen gespielt, die sich vorher nie begegnet wären. Termin anfragen /kontakt Zum Behalten Das Spiel für die Gruppe 32 Bildpaare, ein Booklet mit Kurzinfos zu jedem Ort, ein Stadtplan. Für Klassenräume, Gruppenräume, Wartebereiche. Bei mehreren Exemplaren sprecht uns an – für Bildungseinrichtungen finden wir eine Lösung. Anfrage stellen /kontakt Kostenlos... - [Ausmalbilder aus Bonn: Kostenlose Malvorlagen zum Ausdrucken](https://www.bonn-memo.de/ausmalbilder) Kostenlos zum Herunterladen Ausmalbilder aus Bonn Das Bröckemännche in Gelb? Der Drachenfels in Lila? Marco hat die Bonner Wahrzeichen noch einmal gezeichnet – diesmal ohne Farbe. Nur die Umrisse. Was daraus wird, entscheidet ihr. Von Kindern ausgemalte Bonn-Memo-Motive: Moby Dick, Beethoven, Gummibärchen, Bröckemännche, Altes Rathaus, Drachenfels, Godesburg, Bundeskunsthalle Preis Kostenlos Format PDF zum Ausdrucken Gezeichnet von Marco dos Santos Pina Geeignet für Kitas, Schulen, Zuhause Vier Hefte zur Auswahl Such dir aus, was passt Alle Hefte sind kostenlos, alle als PDF zum Ausdrucken. Der Unterschied liegt im Umfang – und darin, wofür du sie brauchst. PDF herunterladen Titelbild des großen Ausmalhefts mit ausgemalten Motiven Am beliebtesten Das große Ausmalheft Vierzehn Motive zum Ausmalen: das Alte Rathaus mit seiner Rokokofassade, Beethoven mit Notenlinien, die Gummibärchen, das Bröckemännche, der Drachenfels, die Godesburg, die Bundeskunsthalle, Moby Dick und mehr. Mit Vorwort und Titelbild. 14 Motive https://digital.bonn-memo.de/uploads/Memo-Bonn_Ausmalbilder_2018MarcoSantosPina_Kitas_2.pdf Titelbild des Kita-Ausmalhefts Für Gruppen Die Kita-Ausgabe Dieselben vierzehn Motive, aber mit unserer Unterschrift und einem Gruß an die Kinder. Gedacht für Kitas und Grundschulen – wenn eine ganze Gruppe gleichzeitig malt. 14 Motive https://digital.bonn-memo.de/uploads/Memo-Bonn_Ausmalbilder_2018MarcoSantosPina_Kitas.pdf Titelbild mit reinen Umrisszeichnungen Nur die Umrisse Zwölf Motive als reine Linien: Münsterbasilika, Moby Dick, Beethoven, Bundeskunsthalle, Altes Rathaus, Bröckemännche, Gummibärchen und Drachenfels. Ohne Vorwort, ohne Beiwerk – für alle, die gleich anfangen wollen. 12 Motive https://digital.bonn-memo.de/uploads/Memo-Bonn_Ausmalbilder_2018MarcoSantosPina.pdf Titelbild des kleinen Ausmalhefts Für unterwegs Die kurze Runde Fünf Motive für zwischendurch: Beethoven, der Drachenfels, die Gummibärchen, das Ausflugsschiff Moby Dick und das Bröckemännche. Passt in jede Tasche und ist schnell ausgedruckt. 5 Motive https://digital.bonn-memo.de/uploads/Memo-Bonn_Ausmalbilder-3_2018MarcoSantosPina.pdf Und danach? Zeig uns dein Bonn Die Bilder oben auf dieser Seite haben Kinder gemalt. Wenn bei euch etwas entsteht, das ihr zeigen wollt: Schickt es uns. Vielleicht landet es hier. Bild einsenden /kontakt Die Motive gibt es auch in Farbe Alle Motive der Ausmalbilder stammen aus Bonn Memo, dem Stadtmemo mit 32 Bonner Wahrzeichen. Wer nach dem Malen weiterspielen will, findet es hier. Alle 32 Motive ansehen /bonn-entdecken Bonn Memo anfragen /anfrage Was drinsteckt Diese Bonner Motive kannst du ausmalen Alle Vorlagen stammen aus Bonn Memo, dem Stadtmemo mit 32 Wahrzeichen. Marco hat jedes Motiv zuerst in Farbe gezeichnet, dann die Linien freigelegt. Bauwerke mit vielen Linien Das Alte Rathaus ist die anspruchsvollste Vorlage: Rokokofassade, Freitreppe, Wappen, Uhr. Wer Geduld hat, braucht dafür einen ganzen Nachmittag. Die Münsterbasilika mit i... - [Dev – interne Testseite](https://www.bonn-memo.de/dev) Lokale Shops Finde Bonn Memo in deiner Nähe Unter diesen Adressen unserer ausgewählten Partner ist die zweite Auflage von Bonn Memo exklusiv erhältlich. Tippe einen Shop an, um ihn auf der Karte zu sehen. Shops in meiner Nähe sortieren Route Website Zwei Personen stöbern in einem Bonner Geschäft mit Bonn-Memo-Regal Aktuell sind keine Shops eingetragen. Ludus Spielwaren Friedrichstraße 8, 53111 Bonn https://www.ludus-spielwaren.de/ 50.7365474 7.098971 Struck schreiben-lesen-spielen Friedrich-Breuer-Straße 46-50, 53225 Bonn https://schreiben-lesen-spielen.de/ 50.738981 7.1194454 Platzhirsch Bonn Breite Straße 32, 53111 Bonn https://www.platzhirsch-bonn.de/ 50.7379426 7.095925 Beethoven-Haus (Museumsshop) Bonngasse 21, 53111 Bonn https://www.beethoven.de/de/s/shop-start 50.7369154 7.1012007 Altstadtbuchhandlung Breite Straße 47, 53111 Bonn http://www.altstadtbuchhandlung-bonn.de/ 50.7389555 7.0957682 Der kleine Laden Budapester Straße 5, 53111 Bonn https://www.kinderbuch-bonn.de/ 50.7356639 7.0961079 Freudenhaus Kasernenstr. 4-6, 53111 Bonn https://freudenhaus-geschenke-bonn.de/ 50.736156 7.098443 Papier und Buch Bonner Talweg 46, 53113 Bonn https://papierundbuch-bonn.de/ 50.725851 7.101472 THE ART OF BOOKS Bonner Talweg 28a, 53113 Bonn https://theartofbooks.de/ 50.7264917 7.1007945 Parkbuchhandlung Am Michaelshof 4b, 53177 Bonn https://www.parkbuchhandlung.de/ 50.6836699 7.1527976 's Fachl Bonn Acherstraße 15-17, 53111 Bonn https://www.fachl.at/de-at/Standorte/Deutschland/s-Fachl-Bonn 50.7351596 7.1003096 - [Sehenswürdigkeiten in Bonn: 32 Wahrzeichen und ihre Geschichten](https://www.bonn-memo.de/bonn-entdecken) 32 Motive, 32 Geschichten Bonn entdecken Hinter jeder der 32 Karten steckt ein Ort, den Bonnerinnen und Bonner kennen. Manche berühmt, manche versteckt – alle mit einer Geschichte. Erkennst du die Motive? Bonn Memo anfragen /anfrage Bonn entdecken #sehenswuerdigkeiten Die Motive Erkennst du diese Orte? Erst raten, dann aufdecken – klick für die ganze Geschichte Mehr erfahren Schließen ? Du kennst die Motive jetzt. Aber weißt du auch die Geschichten dahinter? Teste dich im Bonn Memo Quiz /quiz Illustration des Alten Rathauses am Bonner Marktplatz mit rosafarbener Rokokofassade Altes Rathaus Markt 2 Zu Weiberfastnacht stürmen die Jecken das Rathaus – und der Oberbürgermeister kapituliert mit einer symbolischen Schlüsselübergabe. Die ganze Geschichte /altes-rathaus Illustration von Ludwig van Beethoven Ludwig van Beethoven Bonngasse 20 Der berühmteste Sohn Bonns. Mit 44 ertaubt – und komponierte dennoch weiter. Sein Geburtshaus ist heute Museum. Die ganze Geschichte /beethoven Illustration der Beethovenhalle in Bonn mit geschwungenem Dach und Bäumen Beethovenhalle Wachsbleiche 16 Bereits das dritte nach Beethoven benannte Konzerthaus. Hier wählte die Bundesversammlung den Bundespräsidenten. Nach neun Jahren Sanierung seit Dezember 2025 wieder geöffnet. Die ganze Geschichte /beethovenhalle Illustration einer Beueler Waschfrau mit Schürze vor Wäscheleine am Rhein Beueler Waschfrauen Beuel Symbol für Tatkraft und Emanzipation. An Weiberfastnacht übernehmen die Frauen bis heute das Kommando. Die ganze Geschichte /beueler-waschfrauen Illustration des Straßenschilds Bonngasse vor blauem Himmel Bonngasse Bonngasse Beleuchtete Glastafeln erinnern seit 2004 an bekannte Bonner – sozusagen ein rheinischer Walk of Fame. Die ganze Geschichte /bonngasse Illustration der blühenden Titanenwurz im Gewächshaus des Botanischen Gartens Botanischer Garten Meckenheimer Allee 169 Über 10.000 Pflanzenarten. Publikumsmagnet ist die Titanenwurz – eine der größten Blüten der Welt. Die ganze Geschichte /botanischer-garten Illustration des Bröckemännche, das seinen nackten Hintern zeigt Bröckemännche Brassertufer Weil Beuel sich 1898 nicht an den Brückenkosten beteiligte, schickte Bonn diesen derben Gruß hinüber. Die ganze Geschichte /broeckemaennche Illustration der Bundeskunsthalle in Bonn mit blauen Lichtkegeln auf dem Dach Bundeskunsthalle Helmut-Kohl-Allee 4 Über 600.000 Besucher jährlich. Besonders reizvoll ist der Dachgarten mit Blick aufs Siebengebirge. Die ganze Geschichte /bundeskunsthalle Illustration des Drachenfels mit Burgruine auf grünem Hügel und Schiff auf dem Rhein Drachenfels Königswinter Der Legende nach tötete Siegfried hier den Drachen. Von der Burg aus dem 12. Jahrhundert steht nur noch eine Ruine. Die ganze Geschichte /drachenfels Illustration der Friedrich-Ebert-Brücke in Bonn bei Dämmerung mit Schrägseilen Friedrich-Ebert-Brücke Bonn / Beuel Die nördliche der drei Bonner Rheinbrücken, 1967 eröffnet und Teil der A565. Die Bonner nennen sie schlicht Nord... - [Bonn Memo Motiv vorschlagen – Motivwünsche für die nächste Auflage](https://www.bonn-memo.de/motivwuensche) Bonn Memo – nächste Auflage Welches Motiv soll ins nächste Bonn Memo? 32 Motive sind gezeichnet. Bonn hat mehr. Hier sammeln wir, welche Orte, Ecken und Eigenheiten in der nächsten Auflage stecken sollten. Wir sammeln und hören zu. Die Auswahl treffen am Ende wir – nach Zeichenbarkeit, Balance und Bauchgefühl. Motiv vorschlagen #einreichen Wünsche ansehen #wuensche einreichen Dein Wunsch Welches Motiv wünschst du dir? Ein Ort, ein Bauwerk, ein Fest, eine Eigenheit – alles, was für dich zu Bonn gehört. Erzähl uns kurz, warum. Kommst du über einen Wunsch aus der Liste, ist das Motiv schon eingetragen. Deine Stimme: Motiv oder Ort z. B. Alter Zoll, Ennertbad, Weiberfastnacht in Beuel Warum dieses Motiv? In ein, zwei Sätzen: Was verbindest du damit? Was macht es typisch Bonn? Warum dieses Motiv? In einem Satz: warum genau dieses Motiv? Dein Name Vorname genügt E-Mail damit wir bei Rückfragen antworten können Ich bin einverstanden, dass mein Vorschlag gespeichert und für die Planung der nächsten Auflage verwendet wird. Pflichtfeld Kommt dein Motiv in die nächste Auflage? Dann hörst du von uns – versprochen ist ein kleines Dankeschön für alle, die mitgedacht haben. Wunsch einreichen Stimme abgeben Wird gesendet … Angekommen. Danke dir. Wir lesen jeden Vorschlag. Wenn dein Motiv in die engere Auswahl kommt, melden wir uns. Noch einen Wunsch einreichen Das hat nicht geklappt. Bitte versuche es noch einmal. Bitte fülle die Pflichtfelder aus. wuensche Stimmungsbild Was soll ins Spiel? Ein Klick bringt dich zum Formular – das Motiv ist schon eingetragen. Gezählt wird nur, was du dort mit kurzer Begründung abschickst. Schon gezeichnet – wartet aufs Spiel Diese Motive sind fertig illustriert, haben es aber noch nicht in eine Auflage geschafft. Deine Stimme sagt uns, welche als Nächstes dran sein sollten. fertig gezeichnet In die Auflage! Post Tower Bonns höchstes Haus, die Landmarke am Rhein. Fertig gezeichnet – fehlt nur noch im Karton. Bauwerk Telekom Das magenta T über der Stadt. Ein Stück Bonner Wirtschaftsgeschichte, schon illustriert. Bauwerk Noch ein Wunsch – bisher nicht gezeichnet Diese Motive gibt es noch nicht. Deine Stimme entscheidet mit, ob sie überhaupt gezeichnet werden. Alter Zoll Der Blick über den Rhein, den jeder Bonner kennt – und der im Spiel bisher fehlt. Ort Kameha Moderne Silhouette am Rheinufer. Gegengewicht zu den historischen Motiven. Bauwerk Weiberfastnacht in Beuel Das Weiße Bonn feiert. Ein Motiv, das kein Gebäude ist, sondern ein Tag. Fest Bonner Schranke(n) Die berüchtigten Bahnübergänge, an denen ganz Bonn schon mal gewartet hat. Kuriosität mit Wiedererkennungswert. Alltag Melbbad Das Freibad in der Gronau, Sommerheimat für Generationen. Nostalgie pur. Ort Flohmarkt Rheinaue Gelebtes Bonn statt Sehenswürdigkeit. Samstagmorgen zwischen Trempeln und Kaffee. Alltag Ennertbad Bonn jenseits der Postkarte. Wer dort war, hat eine Geschichte dazu. Ort Dafür stimmen einreichen Die 32 Motive, die schon im Spiel sind Von der Münsterbasi... - [Dein Motiv – individuelle Bonn-Illustration von Hand | Bonn Memo](https://www.bonn-memo.de/dein-motiv) Einzelstück von Marco Lass dich verewigen – im Bonn-Memo-Stil Dein Lieblingsmensch, euer Zuhause, ein besonderer Ort: handgezeichnet von Bonn-Memo-Illustrator Marco – als Unikat, das es nur einmal gibt. Motiv anfragen #anfrage So entsteht dein Motiv #ablauf Individuelle Illustration im Bonn-Memo-Stil von Marco Handgezeichnet Beispiele Was Marco aus deinem Motiv macht Menschen, Gebäude, Lieblingsorte – jedes Motiv wird im typischen Bonn-Memo-Stil von Hand gezeichnet. Porträt einer Person im Bonn-Memo-Stil Dein Lieblingsmensch Wohnhaus im Bonn-Memo-Stil Euer Zuhause Haustier im Bonn-Memo-Stil Der treue Begleiter Lieblingsort im Bonn-Memo-Stil Euer besonderer Ort Anlässe Das perfekte Geschenk, wenn es etwas Besonderes sein soll Hochzeit Das Brautpaar als Unikat – ein Geschenk, das garantiert kein zweites Mal unterm Tisch landet. Geburtstag Persönlicher geht es nicht: das Geburtstagskind, gezeichnet im Bonn-Memo-Stil. Einzug & Zuhause Das eigene Haus oder die erste gemeinsame Wohnung, verewigt für die Wand. Ruhestand & Abschied Ein würdiges Andenken an einen Menschen, einen Ort oder eine besondere Zeit. So entsteht dein Motiv In drei Schritten zu deinem Unikat 1 Anfrage senden Du schreibst uns, was illustriert werden soll – Person, Gebäude oder Ort. Ein Foto als Vorlage hilft, ist aber kein Muss. 2 Marco zeichnet Marco bespricht das Motiv mit dir und erstellt einen Entwurf. Eine Korrekturschleife ist inklusive, damit es wirklich passt. 3 Fertige Illustration Du erhältst dein Motiv als hochauflösende Datei – auf Wunsch zusätzlich gedruckt und gerahmt. Jede Illustration ist Handarbeit. Plane rund 2–3 Wochen ein – bei knappen Terminen frag einfach vorher nach. Preise Was kostet ein eigenes Motiv? Jedes Motiv zeichnet Marco von Hand. Ein Unikat, kein Filter, keine Vorlage. Damit jedes die Aufmerksamkeit bekommt, die es braucht, nehmen wir nur eine begrenzte Zahl Aufträge im Jahr an. Einführungspreis Zum Start von „Dein Motiv“: Einführungspreis auf alle Motive – noch bis 30. September. regulär Einzelmotiv 390 € 349 € Eine Person, ein Gebäude oder ein Ort – im Stil der 32 Bonn-Memo-Motive. Paarmotiv 590 € 529 € Zwei Figuren. Für Hochzeiten, Geschäftspartner oder Geschwister. Familie oder Gebäude mit Personen 890 € 799 € Mehrere Figuren, ein Haus mit Menschen davor, viele Details. Im Preis enthalten: hochwertiger Druck, gerahmt und lieferfertig. Dazu die Bilddatei für eigene Zwecke. Der Künstler Jedes Motiv kommt von Marco Marco ist der Illustrator hinter Bonn Memo – von ihm stammt der unverwechselbare Stil, den ganz Bonn liebt. Dein individuelles Motiv zeichnet er mit derselben Handschrift: persönlich, charmant und mit Blick fürs Detail. Echte Handarbeit von einem Menschen, der sein Handwerk versteht. Marco, Illustrator von Bonn Memo Anfrage Lass dein Motiv zeichnen Schreib uns kurz, was du dir vorstellst. Marco meldet sich mit einer ersten Einschätzung und einem Angebot – unverbindlich. Dein Name E-Mail Was soll illustriert werden? z. B. meine Frau und ic... - [Weihnachtsgeschenke aus Bonn – Ideen mit echtem Bonn-Bezug](https://www.bonn-memo.de/weihnachtsgeschenke-bonn) Geschenkideen aus Bonn Weihnachtsgeschenke aus Bonn Kein Massenware-Souvenir vom Grabbeltisch, sondern Dinge mit echtem Bonn-Bezug. Zum Auspacken, zum Erleben und zum Selberfinden - kuratiert von zwei Bonnern, die die Stadt seit Jahren illustrieren. Zu den Geschenkideen #zum-auspacken Bonn Memo bestellen /kaufen Versand bis 17.12. - Lieferung vor Weihnachten Selbstabholung in Bonn moeglich Sofort mitnehmen in unseren Partnershops Inhalt Fuer wen suchst du ein Geschenk? Vier Wege durch diese Seite. Such dir den passenden aus - oder scroll einfach weiter. Fuer Weggezogene Wer Bonn verlassen hat, traegt die Stadt weiter mit sich. Ein Stueck Heimat zum Anfassen. Zum Auspacken #zum-auspacken Fuer Kinder und Familie Etwas, das auf dem Tisch landet und nicht in der Schublade. Gemeinsam spielen statt allein auspacken. Bonn Memo ansehen /kaufen Fuer Team und Kunden Firmengeschenke mit echtem Ortsbezug - repraesentativ, ohne aufdringlich zu werben. Zu den Firmengeschenken /geschaeftskunden Fuer Bonn-Besucher Ein Mitbringsel, das mehr erzaehlt als ein Magnet vom Grabbeltisch. Wo es das gibt #zum-selberfinden Unsere Empfehlung Bonn Memo - 36 Motive, die jeder Bonner kennt 72 Karten, 36 illustrierte Bonner Orte - vom Muenster ueber das Brueckenmaennchen bis zum Posttower. Jedes Motiv von Marco dos Santos Pina exklusiv gezeichnet, in Bonn produziert. Ein Geschenk, das ausgepackt und danach auch gespielt wird. 36 Motive, 72 Karten Fuer 2 bis 6 Spieler ab 4 Jahren Zweite Auflage, lokal produziert Bonn Memo Spielkarten mit Bonner Motiven Bonn Memo bestellen /kaufen Alle 36 Motive ansehen /motive zum-auspacken Zum Auspacken Dinge, die unterm Baum liegen koennen. Alle mit echtem Bonn-Bezug - kein Magnet mit aufgedrucktem Muenster. Bonn Memo Das Stadtmemo mit 36 illustrierten Bonner Orten. In Bonn gezeichnet, in Bonn produziert. Direkt bei uns im Shop /kaufen Haribo HAns RIegel BOnn - der Name bleibt Bonner, auch wenn der Firmensitz heute in Grafschaft liegt. Haribo Store, Am Neutor 3 Siegfried Gin Von den Rheinland Distillers aus Bonn. Fuer alle ohne Alkohol gibt es die Variante Wonderleaf. Bonner Fachhandel und Kaufhaus Verpoorten Eierlikoer Das Stammhaus steht mitten in Bonn. Ein Klassiker, den man unterschaetzt - gerade zu Weihnachten. Stammhaus am Markt Kaffee aus Bonn Weidenbrueck mit der Bonner Beethoven-Mischung oder Einbrand aus der Suedstadt. Ein Geschenk, das aufgebraucht wird statt Staub zu fangen. Einbrand, Koenigstrasse 65 Beethoven-Bueste Wunderbar kitschig - und genau deshalb ein gutes Geschenk fuer alle, die Bonn mit Humor nehmen. Shop im Beethoven-Haus, Bonngasse August-Macke-Druck Rheinischer Expressionismus fuers Wohnzimmer. Macke hat jahrelang in Bonn gelebt und gearbeitet. Museumsshop der Bundeskunsthalle Kussmund-Produkte Tasse, Socken, Einkaufstasche. Das Bonner Stadtlogo ist Kult, und es gibt es auf fast allem. Bonn Information und Bonn-Shop Pralinen aus Bonn Handgemacht statt Supermarktschachtel. Das kleine Mitbringsel, das immer fun... - [Bonn Memo für Immobilienmakler – Das Übergabegeschenk mit Bonn-Bezug](https://www.bonn-memo.de/makler) Für Immobilienmakler in Bonn & Umgebung Das Übergabegeschenk, das im Wohnzimmer bleibt. Die Schlüsselübergabe ist der emotionalste Moment im Immobilienkauf. Schenken Sie Ihren Käufern ein Stück neue Heimat – Bonn Memo, das illustrierte Spiel mit 36 Bonner Motiven. Auf Wunsch mit Ihrer persönlichen Karte. In Bonn illustriert Von 190 Unterstützern mitfinanziert Geschenkfertig geliefert Makler-Angebot anfragen https://www.bonn-memo.de/anfrage So funktioniert es #ablauf Bonn Memo als Übergabegeschenk verpackt Zur Schlüsselübergabe Mit persönlicher Karte Ihres Büros Warum kein Standardgeschenk Die Flasche Wein ist in zwei Wochen vergessen Ein Übergabegeschenk hat einen Job: Es soll an Sie erinnern. Genau da unterscheiden sich die üblichen Präsente von einem Stück Bonn. Das übliche Präsent Wein, Pralinen, Blumen – nett, aber austauschbar Wird konsumiert und ist danach weg Kein Bezug zur neuen Heimat Ihrer Käufer Ihr Name spielt keine Rolle mehr Bonn Memo zur Übergabe Ein Spiel über die Stadt, in der Ihre Käufer jetzt zuhause sind Bleibt auf dem Wohnzimmertisch und wird immer wieder gespielt Handillustriert in Bonn – keine Massenware Mit Ihrer Karte oder Ihrem Branding: Sie bleiben in Erinnerung ablauf So einfach geht es In drei Schritten zum Übergabegeschenk Kein Projekt, kein Aufwand: Sie sagen uns, wie viele Übergaben anstehen – wir liefern geschenkfertig. Anfragen Sie nennen uns Stückzahl und Wunsch-Veredelung – formlos per Mail oder Formular. Antwort innerhalb von 24 Stunden. Personalisieren Banderole, Beileger-Karte oder Spielunterlage mit Ihrem Branding – wir stimmen alles einmal ab, danach läuft es. Verschenken Geliefert geschenkfertig zu Ihnen ins Büro – oder auf Wunsch direkt zur Übergabe. Nachbestellung jederzeit. Veredelung Drei Wege, Ihr Branding mitzugeben Das Spiel bleibt original verschweißt – Ihre Marke kommt drumherum. Vom schnellen Einstieg bis zur Edition, die jahrelang auf dem Tisch liegt. Banderole Der schnelle Einstieg Vollflächig bedruckte Banderole um die Schachtel Ihr Logo und Ihre Botschaft Kurze Produktionszeit Ideal ab kleinen Stückzahlen Schuber und Karte Der Klassiker zur Übergabe Hochwertiger Schuber in Ihrem Design Beileger-Karte mit persönlichem Grußwort QR-Code zu Ihrer Website möglich Wertige Sonderedition-Anmutung Beliebt zur Schlüsselübergabe Playmat-Edition Bleibt jahrelang sichtbar Spielunterlage mit Ihrem Logo Liegt bei jedem Spiel auf dem Tisch Schuber und Beileger-Karte inklusive Das Premium-Geschenk mit Dauerwirkung Veredelung anfragen /anfrage Preise je nach Stückzahl und Veredelung – Sie erhalten ein konkretes Angebot. Wie viele Übergaben stehen bei Ihnen an? Schreiben Sie uns formlos Stückzahl und Anlass – Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden ein konkretes Angebot mit Veredelungsvorschlag. Jetzt anfragen /anfrage Alle Infos für Geschäftskunden /geschaeftskunden Lieferung aus laufender Auflage – auch kurzfristig zur nächsten Übergabe. - [Bonn Memo Motive – animierter Showcase (Test)](https://www.bonn-memo.de/motive-animiert) Die Motive Ein Spaziergang durch Bonn 32 Motive, illustriert von Marco dos Santos Pina. Vier davon – zum Greifen nah. Scrollen und entdecken Ludwig van Beethoven Bonns beruehmtester Sohn, geboren 1770 in der Bonngasse. Wildes Haar, rotes Halstuch – und Musik, die die Welt fuer immer veraendert hat. Ludwig van Beethoven mit wildem grauem Haar und rotem Halstuch vor gestreiftem Hintergrund Zum Motiv /beethoven Gummibaerchen 1922 erfand Hans Riegel in Bonn den Tanzbaeren – die Geburtsstunde einer weltweiten Nascherei. Made in Bonn, geliebt ueberall. Muster aus bunten Gummibaerchen in Rot, Gelb, Gruen, Weiss und Orange auf beigem Hintergrund Zum Motiv /gummibaerchen Drachenfels Der meistbestiegene Berg Europas, thronend ueber dem Rhein. Burgruine, Drachensage und der schoenste Blick des Siebengebirges. Weisses Fahrgastschiff auf tuerkisfarbenem Wasser vor gruenen Bergen mit Burgruine auf dem Gipfel Zum Motiv /drachenfels Puetzchens Markt Seit ueber 650 Jahren verwandelt sich Puetzchen jeden September in ein Lichtermeer aus Fahrgeschaeften, Musik und Jahrmarktduft. Jahrmarkt mit Riesenrad, Achterbahn und Karussell vor dunkelblauem Nachthimmel Zum Motiv /puetzchens-markt Und 28 weitere Motive warten Jede Karte erzaehlt eine Bonner Geschichte. Entdecke alle Motive oder hol dir das Spiel nach Hause. Alle 32 Motive entdecken /bonn-entdecken Bonn Memo kaufen /kaufen - [404](https://www.bonn-memo.de/404) Upps Diese Unterseite gibt es nicht mehr. Aber keine Sorge, die bist hier dennoch richtig. Hier finest Du alle Infos rund um Bonn Memo. Schreibe uns eine Nachricht Wir freuen uns über deine Nachricht. Du kannst uns hier gerne kontaktieren, z.B. wenn du ein Bonn Memo direkt von uns kaufen möchtest. Selbstverständlich kannst du auch eine Händleranfrage starten oder uns berichten, was du Schönes mit Bonn Memo erlebt hast. Vielen Dank, dass du uns kontaktiert hast Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. Um die Wartezeit zu überbrücken, spiele doch eine Runde Bonn Memo digital: https://bonn-memo.de/memo - [Kontakt](https://www.bonn-memo.de/kontakt) Deine Nachricht Vielen Dank für Deine Bestellanfrage Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. Um die Wartezeit zu überbrücken, spiele doch eine Runde Bonn Memo digital. Schreibe uns eine Nachricht Wir freuen uns über deine Nachricht. Du kannst uns hier gerne kontaktieren, z.B. wenn du ein Bonn Memo direkt von uns kaufen möchtest. Selbstverständlich kannst du auch eine Händleranfrage starten oder uns berichten, was du Schönes mit Bonn Memo erlebt hast. Schreibe uns eine Nachricht Wir freuen uns über deine Nachricht. Du kannst uns hier gerne kontaktieren, z.B. wenn du ein Bonn Memo direkt von uns kaufen möchtest. Selbstverständlich kannst du auch eine Händleranfrage starten oder uns berichten, was du Schönes mit Bonn Memo erlebt hast. Vielen Dank, dass du uns kontaktiert hast Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. 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Navigation Kontakt Social Media © 2025 Bonn Memo Impressum - Datenschutz Schreibe uns eine Nachricht Wir freuen uns über deine Nachricht. Du kannst uns hier gerne kontaktieren, z.B. wenn du ein Bonn Memo direkt von uns kaufen möchtest. Selbstverständlich kannst du auch eine Händleranfrage starten oder uns berichten, was du Schönes mit Bonn Memo erlebt hast. Vielen Dank, dass du uns kontaktiert hast Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. Um die Wartezeit zu überbrücken, spiele doch eine Runde Bonn Memo digital: https://bonn-memo.de/memoFrage {a} von {b} Weiter Auswertung anzeigen Richtig! Leider falsch Dein Ergebnis {a} von {b} Fragen richtig Neue Runde starten Alle 32 Motive ansehen /bonn-entdecken Beeindruckend. Du kennst Bonn besser als die meisten Bonner. Stark. Da steckt echte Ortskenntnis dahinter. Solide. Ein paar Ecken der Stadt warten noch auf dich. Da ist Luft nach oben. Höchste Zeit für einen Stadtspaziergang. Bonn hält noch einige Überraschungen für dich bereit. Illustration des Alten Rathauses am Bonner Marktplatz Was passiert an diesem Gebäude traditionell an Weiberfastnacht? Der Oberbürgermeister hält eine Rede vom Balkon Die Jecken stürmen es und der OB übergibt symbolisch den Schlüssel Ein Feuerwerk wird von der Freitreppe gezündet Die Stadtverwaltung bleibt geschlossen Das Alte Rathaus. Die Jecken stürmen es, der Oberbürgermeister kapituliert mit einer symbolischen Schlüsselübergabe. Bis heute finden hier auch Hochzeiten statt. Illustration von Ludwig van Beethoven In welchem Alter ertaubte dieser berühmte Bonner? Mit 32 Jahren Mit 38 Jahren Mit 44 Jahren Mit 51 Jahren Ludwig van Beethoven wurde mit 44 Jahren taub. Trotz dieser persönlichen Katastrophe komponierte er weiter. Sein Geburtshaus in der Bonngasse ist heute Museum. Illustration des Bröckemännche Warum streckt diese Figur ihren nackten Hintern Richtung Beuel? Weil Beuel sich 1898 nicht an den Brückenbaukosten beteiligte Weil in Beuel früher die Wäsche gewaschen wurde Weil Beuel lange eine eigenständige Stadt war Weil ein Beueler Bürgermeister die Bonner beleidigt hatte Das Bröckemännche. Die Beueler antworteten mit dem Bild einer keifenden Waschfrau, die einen Pantoffel nach Bonn wirft. Illustration bunter Gummibärchen Wofür steht der Name des Bonner Herstellers dieser Süßigkeit? Harmonie in Bonn HAns RIegel BOnn HAribo RIegel BOnbons HAndgemacht In BOnn HARIBO. Firmengründer Hans Riegel kombinierte die ersten beiden Buchstaben seines Namens und des Firmensitzes. Der Sitz liegt heute in Grafschaft, der Name blieb. Illustration des LVR LandesMuseums mit dem Neandertaler Welches Ausstellungsstück macht dieses Museum berühmt? Ein römischer Streitwagen Das Skelett eines Mammuts Der Neandertaler Ein Original-Manuskript Beethovens Das LVR LandesMuseum. Der Neandertaler lebte vor rund 40.000 Jahren im Rheinlan... - [Bonn Memo auf der BONN-SPIELT – Rückblick](https://www.bonn-memo.de/bonnspielt) Bonn Memo Ein Spiel von Bonnern für Bonn. Entdecke spielerisch die Stadt neu. Navigation Kontakt Social Media © 2026 Bonn Memo Impressum - Datenschutz Schreibe uns eine Nachricht Wir freuen uns über deine Nachricht. Du kannst uns hier gerne kontaktieren, z.B. wenn du ein Bonn Memo direkt von uns kaufen möchtest. Selbstverständlich kannst du auch eine Händleranfrage starten oder uns berichten, was du Schönes mit Bonn Memo erlebt hast. Vielen Dank, dass du uns kontaktiert hast Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. Um die Wartezeit zu überbrücken, spiele doch eine Runde Bonn Memo digital: https://bonn-memo.de/memoRückblick · 7.–8. März 2026 Bonn Memo auf der BONN-SPIELT Das größte Brettspiel-Festival der Region, zurück im Brückenforum in Beuel: zwei Tage, zahlreiche Besucher, hunderte Spiele – und mittendrin im Eingangsbereich unser Bonn Memo XXL. Bonn Memo XXL im Eingangsbereich der BONN-SPIELT im Brückenforum Bonn So war es Zwei Tage zwischen Vielspielern Im Eingangsbereich Das XXL als Auftakt Wer ins Brückenforum kam, lief zuerst an unseren großen Karten vorbei. Für viele war das die erste Partie des Tages – eine kurze, willkommene Abwechslung, bevor es an die schweren Brettspiele ging. An zwei Tischen Das Original zum Ausprobieren Neben dem XXL lag das normale Bonn Memo an zwei Tischen bereit. Besonders Kinder – und Eltern, die etwas für die Familie suchten – blieben hängen und spielten eine Runde mit uns. Zwischen den Partien Ein Publikum, das Spiele ernst nimmt Die BONN-SPIELT ist der Treffpunkt der Vielspieler. Umso schöner, dass sich so viele zwischendurch Zeit für eine Memo-Runde nahmen – und mit uns über ihre Stadt ins Gespräch kamen. Persönlich vor Ort Marco und Sascha am Tisch Wir beide waren an beiden Tagen selbst am Stand – Marco, der alle 32 Motive gezeichnet hat, und Sascha. Wer vorbeikam, spielte also direkt mit den Machern. Und wir hatten ein Sonderangebot dabei, das es nur an diesem Wochenende gab – als kleine Überraschung für alle am Stand. Impression vom Bonn-Memo-Stand auf der BONN-SPIELT Besucher spielen Bonn Memo XXL Bonn Memo am Spieltisch Was bleibt: die Erinnerung daran, wie schnell man über die 32 Motive ins Gespräch kommt – über Lieblingsorte, Kindheitserinnerungen und die Frage, was es eigentlich mit dem nackten Hintern auf sich hat. Bonn Memo auf deinem Event /events - [Geschenke aus Bonn: Mitbringsel & Souvenirs mit Bonn-Bezug](https://www.bonn-memo.de/bonn-geschenke) Bestelle Bonn Memo direkt bei uns online! Solltest Du Bonn Memo direkt an eine Wunschadresse in Deutschland bequem versenden lassen wollen, dann bist Du hier genau richtig. Teile uns im nächsten Schritt Deinen Wunsch mit und wir melden uns bei Dir in Kürze mit den Infos zur Bezahlung / Abwicklung bei Dir zurück. Deine Bestellanfrage Hier kannst Du eine Bestellanfrage an uns senden. Wir teilen Dir in Kürze mit, wie wir die Bestellung für Dich abwickeln können. Das hängt von der Anzahl und der Versandaddresse ab. Wir senden Dir dann einen Zahlungslink und weitere Infos zum Ablauf. In der Regel versenden wir in 1-2 Tagen nach deiner Bestellung und berechnen 5,50 Eur Versandkosten in Deutschland (Bestellungen ins Ausland auf Anfrage). Vielen Dank für Deine Bestellanfrage Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. Um die Wartezeit zu überbrücken, spiele doch eine Runde Bonn Memo digital. Schreibe uns eine Nachricht Wir freuen uns über deine Nachricht. Du kannst uns hier gerne kontaktieren, z.B. wenn du ein Bonn Memo direkt von uns kaufen möchtest. Selbstverständlich kannst du auch eine Händleranfrage starten oder uns berichten, was du Schönes mit Bonn Memo erlebt hast. Vielen Dank, dass du uns kontaktiert hast Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. Um die Wartezeit zu überbrücken, spiele doch eine Runde Bonn Memo digital.Das Geschenk aus Bonn Bonn-Geschenke, die wirklich aus Bonn kommen Kein 08/15-Souvenir. Bonn Memo ist die Geschenkidee für alle, die Bonn lieben – für Bonner, Weggezogene und Heimweh-Bonner. Bonn Memo entdecken #kaufen Was ist Bonn Memo? #anlass Bonn Memo – das Stadt-Memospiel als Geschenk aus Bonn Für wen & welchen Anlass Das perfekte Mitbringsel für jeden Bonn-Fan Ob als Souvenir, Geschenk für Bonner oder kleine Aufmerksamkeit für Weggezogene – Bonn Memo passt immer. Souvenir aus Bonn Ein Mitbringsel, das mehr ist als ein Kühlschrankmagnet – mit echten Bonner Motiven zum Wiedererkennen. Für Weggezogene Das ideale Heimweh-Geschenk für alle, die Bonn verlassen haben und ein Stück Heimat behalten wollen. Für die ganze Familie Spielspaß für Jung und Alt – Bonn entdecken, Erinnerungen wecken und gemeinsam rätseln. Für echte Bonner Wer die Stadt liebt, erkennt jedes Motiv. Das Geschenk für Lokalpatrioten und Neu-Bonner. Warum Bonn Memo Das Stadtspiel von Bonnern für Bonn Bonn Memo ist ein Memospiel mit 64 Karten und 32 echten Bonner Motiven – vom Münster bis zum Posttower. Liebevoll lokal, hochwertig produziert und ein Geschenk, das in Erinnerung bleibt. 32 echte Bonner Wahrzeichen & Lieblingsorte zum Wiedererkennen Hochwertig produziert – ein Geschenk, das nicht in der Schublade landet Für 2 bis 6 Spieler, ab 4 Jahren bis Großeltern Lokal gemacht von echten Bonnern, kein Massen-Souvenir Jetzt Bonn Memo kaufen https://www.bonn-memo.de/anfrage Versandfertig & geschenkbereit Bonn Memo Spielkarten mit Bonner Motiven Für Unternehmen & Events Bonn Memo als Firmengeschenk & Event-Highlight Regionale Kundengeschenke mit Bonn-Bezug, Gastgeschen... - [Bonn Memo für Events – Attraktion & Teambuilding in Bonn](https://www.bonn-memo.de/events) Bestelle Bonn Memo direkt bei uns online! Solltest Du Bonn Memo direkt an eine Wunschadresse in Deutschland bequem versenden lassen wollen, dann bist Du hier genau richtig. Teile uns im nächsten Schritt Deinen Wunsch mit und wir melden uns bei Dir in Kürze mit den Infos zur Bezahlung / Abwicklung bei Dir zurück. Deine Bestellanfrage Hier kannst Du eine Bestellanfrage an uns senden. Wir teilen Dir in Kürze mit, wie wir die Bestellung für Dich abwickeln können. Das hängt von der Anzahl und der Versandaddresse ab. Wir senden Dir dann einen Zahlungslink und weitere Infos zum Ablauf. In der Regel versenden wir in 1-2 Tagen nach deiner Bestellung und berechnen 5,50 Eur Versandkosten in Deutschland (Bestellungen ins Ausland auf Anfrage). Vielen Dank für Deine Bestellanfrage Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. Um die Wartezeit zu überbrücken, spiele doch eine Runde Bonn Memo digital.Bonn Memo für Events Bringen Sie Bonn auf Ihr Event Bonn Memo XXL als Attraktion für Ihre Gäste und als Teamerlebnis für Ihre Kollegen – auf Konferenzen, Firmenevents, Empfängen und Stadtfesten. Interaktiv, lokal, unvergesslich. Jetzt Event anfragen #anfrage Referenzen ansehen #referenzen Bonn Memo XXL im Einsatz bei einem Event Gespielt beim DW Global Media Forum 2026 Zwei Wege, wie wir Ihr Event bereichern Attraktion für Gäste & Erlebnis fürs Team Attraktion & Unterhaltung Der Programmpunkt für Ihre Gäste Bonn Memo XXL wird zum Mittelpunkt: Ihre Gäste spielen, kommen ins Gespräch und entdecken Bonn – ideal als Auflockerung und Networking-Anlass. Perfekt für internationale und auswärtige Besucher, die die Stadt so spielerisch kennenlernen. Konferenzen & Tagungen, Empfänge & Abendprogramm, Messen & Aktionsflächen, Stadt- & Sommerfeste Teamevent & Teambuilding Das gemeinsame Erlebnis fürs Team Als Teamevent in Bonn bringt Bonn Memo Kolleginnen und Kollegen spielerisch zusammen – mit lokalem Bezug, Spaß und ohne Trainings-Ernst. Ein Teambuilding, das verbindet statt überfordert. Firmenevents & Sommerfeste, Teambuilding in Bonn, Onboarding & Jubiläen, Kundenevents Das bringen wir mit Vom XXL-Format bis zur Tischrunde Wir kommen mit allem, was Ihr Event lebendig macht – drinnen wie draußen, betreut oder selbsterklärend. Bonn Memo XXL Das großformatige Memospiel als Blickfang und Mitmach-Attraktion – ideal für offene Flächen und viele Gäste gleichzeitig. Bonn Memo Tischvariante Das Originalspiel für gemütliche Runden an Tischen – perfekt für Empfänge, Lounges und kleinere Gruppen. Weitere Spiele vor Ort Auf Wunsch ergänzen wir mit weiteren Spielen für Abwechslung und unterschiedliche Gästegruppen. Betreuung & Aufbau Wir bringen die Spiele, bauen auf und sind auf Wunsch als Spielbetreuung vor Ort. Sie müssen sich um nichts kümmern. Referenzen Wo Bonn Memo schon gespielt wurde Von der internationalen Medienkonferenz bis zum Firmenevent – ein kleiner Einblick. Bonn Memo im Einsatz Bonn Spielt Im Rahmen der Spielemesse BONN-SPIELT waren wir mit Bonn Memo XXL und zwei Spieltisc... - [Bonn Memo bestellen – das Stadtmemo mit 32 Motiven](https://www.bonn-memo.de/kaufen) Bonn Memo Ein Spiel von Bonnern für Bonn. Entdecke spielerisch die Stadt neu. Navigation Kontakt Social Media © 2025 Bonn Memo Impressum - Datenschutz Schreibe uns eine Nachricht Wir freuen uns über deine Nachricht. Du kannst uns hier gerne kontaktieren, z.B. wenn du ein Bonn Memo direkt von uns kaufen möchtest. Selbstverständlich kannst du auch eine Händleranfrage starten oder uns berichten, was du Schönes mit Bonn Memo erlebt hast. Vielen Dank, dass du uns kontaktiert hast Wir melden uns in Kürze bei dir zurück. Um die Wartezeit zu überbrücken, spiele doch eine Runde Bonn Memo digital: https://bonn-memo.de/memoLimitierte 2. Auflage · Edition 2025 Bonn Memo bestellen Das Stadtmemo mit 32 liebevoll illustrierten Bonner Motiven – ideal zum Verschenken, Sammeln oder gemeinsam Entdecken. 28,00 € inkl. MwSt., zzgl. Versand Jetzt sicher bestellen https://buy.stripe.com/eVq00j2LD7sv2BR2BM4Vy00 Sichere Bezahlung über Stripe · Versand aus Bonn 32 Bildpaare mit Highlights aus Bonn Stabile Karten, regional und umweltschonend produziert Inkl. Begleitheft mit allen Geschichten (DE/EN) Für Jung und Alt – ab 3 Jahren Bonn Memo Spielbox mit Bildern von Sehenswürdigkeiten, Beethoven und Gummibärchen Ausgelegte Bonn-Memo-Karten mit Spieleverpackung Bonn-Memo-Begleitheft mit Illustrationen Orangefarbene Bonn-Memo-Schachtel Von 190 Unterstützern per Crowdfunding ermöglicht Gespielt auf der Spielemesse BONN-SPIELT Zu Gast beim DW Global Media Forum Gut zu wissen Häufige Fragen zur Bestellung Wie läuft die Bezahlung ab? Die Bezahlung läuft sicher über unseren Zahlungsdienstleister Stripe. Welche Zahlarten verfügbar sind, siehst du direkt im Bestellvorgang – deine Daten werden verschlüsselt übertragen. Wie hoch sind die Versandkosten und wie lange dauert die Lieferung? Die Versandkosten werden dir im Checkout vor der Bezahlung transparent angezeigt. Versendet wird direkt aus Bonn – in der Regel ist dein Bonn Memo innerhalb weniger Werktage bei dir. Eignet sich Bonn Memo als Geschenk? Absolut – dafür wurde es gemacht. Ob als regionales Mitbringsel, Abschiedsgeschenk für wegziehende Bonner oder Souvenir für Gäste: 32 Motive, die jede Bonnerin und jeder Bonner wiedererkennt. Mehr Bonn-Geschenkideen /bonn-geschenke Ihr braucht größere Mengen für Firma oder Team? Für Firmenkunden, Events und Sonderauflagen gibt es eigene Konditionen – von der Mengenbestellung bis zur individuellen Gestaltung. Zu den Angeboten für Geschäftskunden /geschaeftskunden Für welches Alter ist Bonn Memo geeignet? Ab 3 Jahren – und nach oben offen. Memo ist eines der wenigen Spiele, bei denen Kinder gegen Erwachsene regelmäßig gewinnen. Genau das macht den Reiz aus. - [Firmengeschenke aus Bonn – Bonn Memo für Geschäftskunden](https://www.bonn-memo.de/geschaeftskunden) Bestelle Bonn Memo direkt bei uns online! Solltest Du Bonn Memo direkt an eine Wunschadresse in Deutschland bequem versenden lassen wollen, dann bist Du hier genau richtig. Teile uns im nächsten Schritt Deinen Wunsch mit und wir melden uns bei Dir in Kürze mit den Infos zur Bezahlung / Abwicklung bei Dir zurück. Deine Bestellanfrage Hier kannst Du eine Bestellanfrage an uns senden. Wir teilen Dir in Kürze mit, wie wir die Bestellung für Dich abwickeln können. Das hängt von der Anzahl und der Versandaddresse ab. Wir senden Dir dann einen Zahlungslink und weitere Infos zum Ablauf. In der Regel versenden wir in 1-2 Tagen nach deiner Bestellung und berechnen 5,50 Eur Versandkosten in Deutschland (Bestellungen ins Ausland auf Anfrage). 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Bonn Memo als Firmengeschenk verpackt Unverbindlich anfragen #anfrage Was ist Bonn Memo? #geschenk Warum ein Bonn-Spiel und kein Werbeartikel Ein Geschenk, das eine Geschichte erzählt Kugelschreiber und Notizbücher landen in der Schublade. Bonn Memo landet auf dem Tisch – und bleibt im Gedächtnis. Denn es transportiert etwas, das kein Werbeartikel kann: die Verbindung zu dieser Stadt. 01 Für Weggezogene Wer Bonn verlassen hat, trägt die Stadt weiter mit sich. Ein Spiel mit 36 vertrauten Motiven ist für diese Menschen mehr als ein Präsent – es ist ein Stück Heimat. 02 Für internationale Gäste Delegationen und Partner aus dem Ausland nehmen kein beliebiges Mitbringsel mit nach Hause, sondern eine spielerische Einladung, Bonn kennenzulernen. 03 Für Ihr Team Lokalpatriotismus verbindet. Ob Jubiläum, Onboarding oder Abschied – ein Bonner Spiel sagt: Hier gehören wir hin. Anlässe Wann Bonn Memo das richtige Geschenk ist Kundengeschenke Zum Jahresende oder als Dankeschön nach einem Projekt – regional, persönlich, nicht beliebig. Gastgeschenke für Delegationen Für Besuch aus dem In- und Ausland, der Bonn kennenlernen soll – auch nach der Abreise. Tagungen und Konferenzen Als Präsent für Referentinnen und Referenten oder als Erinnerung für alle Teilnehmenden. Mitarbeitergeschenke Zum Onboarding, zum Abschied oder einfach als Zeichen der Wertschätzung fürs Team. Jubiläen und Meilens...