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Die allererste Challenge – gegen den Personaltrainer, ohne den es Bonn Memo nie gegeben hätte: Jonn brachte Marco und Sascha überhaupt erst zusammen.
Video ansehenOhne Verlag, ohne Investor: 190 Unterstützer und 11.942 € auf Startnext machten Bonn Memo 2018 möglich – Alles-oder-Nichts-Crowdfunding, erfolgreich finanziert. Wie die Kampagne lief, warum uns die Produktion fast ausbremste und was wir heute weitergeben.
Fünf Wochen, eine Stadt, ein XXL-Memo: Von der Kick-Off-Party bis zum Finale haben wir die Kampagne auf die Straße getragen – hier die Momente, die uns geblieben sind.
Marcos Motive stehen, das Konzept auch: 28 Bonner Kartenpaare, finanziert von der Stadt selbst. Nach einem Crowdfunding-Workshop bei Bonn.digital bauen wir die Startnext-Kampagne auf – Ziel: 10.000 € für die Erstauflage von 1.000 Spielen.
Mit einer Kick-Off-Party im Wohnzimmer – drinking office geht Bonn Memo auf Startnext live. Und wir gehen raus: XXL-Partien bei der Kunstnacht in der Bundeskunsthalle und in der Rheinaue, Memo-Challenges gegen BonnLAB, pbpartners und Bonn.digital – sogar ein Bundestagsabgeordneter lässt sich spontan zur Partie überreden. Der General-Anzeiger berichtet.
Mitten in der letzten Kampagnenwoche holt das Gustav-Stresemann-Institut Bonn Memo zur Convention „European Societies in the Digital Age“ – gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, unter Schirmherrschaft von EU-Kommissarin Mariya Gabriel. Die Karten liegen in den Tagungsmappen, gespielt wird trotzdem – und Sascha sitzt spontan mit auf dem Panel „Heimat and resilient cities – feeling at home in digital age“. Fotos: Bernadett Yehdou.
Das Fundingziel ist übertroffen, fast die Hälfte der Erstauflage ist vorbestellt – 457 von 1.000 Spielen. Bonn will das Spiel. Gefeiert wird dort, wo alles begann: Finale-Party im Wohnzimmer – drinking office, die ersten 50 Unterstützer laden wir auf ein Glas Wein ein.
Die Realität testet uns: Die erste Produktion kommt mit Farbfehlern zurück. Statt Murks auszuliefern, verkaufen wir die fehlerhafte Charge für 10 €, um den Neudruck zu refinanzieren – und spenden über 200 Spiele an Bonner Einrichtungen.
Der Neudruck sitzt. 1.000 Spiele werden in Köln abgeholt, die Unterstützer erhalten ihre Exemplare – ein gutes halbes Jahr später als geplant, dafür in der Qualität, die das Projekt verdient.
2. Platz beim Pitch im podium49 der IHK Bonn/Rhein-Sieg, 90-Sekunden-Pitch auf der Gründermesse – und im Oktober 2019 präsentieren wir Bonn Memo auf der Regionalkonferenz West #StartupGOwest vor 300 Besuchern und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.
Unsere Erfolgsfaktoren hatten Namen: eigene Veranstaltungen, Challenges, Einladungen folgen, gezielte Facebook-Werbung, Presse und neue Partnerschaften. Crowdfunding ist Markttest, Community-Aufbau und Marketing in einem – und manchmal geht etwas schief, bevor es gut wird. Diese Erfahrungen geben wir heute weiter, in Vorträgen wie bei der Social Bar Bonn und im direkten Austausch mit Gründern.
Plakate, Social-Media-Posts, Facebook-Ads, Dankeschön-Pakete: Wir haben die Kampagne wie eine Marke geführt – mit Marcos Design und einer Strategie für jeden Kanal. Ein Blick auf die Materialien, mit denen wir fünf Wochen lang getrommelt haben.
Statt nur um Unterstützung zu bitten, haben wir gespielt: Die Bonn-Memo-Challenges gegen Bonner Unternehmen und Institutionen wurden zum Markenzeichen der Kampagne – mit Videos, die bis heute Spaß machen.
Die allererste Challenge – gegen den Personaltrainer, ohne den es Bonn Memo nie gegeben hätte: Jonn brachte Marco und Sascha überhaupt erst zusammen.
Video ansehenNach einem Vortragsabend im BonnLAB traten wir gegen das Team um Johanna Schäfer an – im XXL wurden wir geschlagen, in der klassischen Variante folgte die Revanche.
Der Krimi der Kampagne: eiskalte Pokerfaces der Steuerberater, taktische Absprachen – und wir mussten in den Pausen Kinderlieder singen. Wir gingen unter, mit Ansage.
Video ansehenBei der Memo o'clock im Coworking Bonn spielte uns das Team von Bonn.digital in Grund und Boden – dieselben Leute, deren Crowdfunding-Workshop das Fundament der Kampagne gelegt hatte.
Video ansehenBianca Quadt sicherte sich früh Spiele für ihre Geschäfte und lud uns zum Friedrichstraßenfest ein – die letzte Challenge der Kampagne führte uns zu ihr nach Beuel.
Video ansehenBeim Weststadt-Gespräch ließ sich der Bundestagsabgeordnete spontan auf eine Partie ein – wir holten kurzerhand einen Tisch aus dem Haus und bauten mitten auf der Straße auf.
Die Kampagne blieb nicht unbemerkt: Der General-Anzeiger Bonn berichtete über das Projekt, und auch im Radio waren wir mit Bonn Memo zu hören.
Wir teilen unsere Erfahrungen aus der Bonn-Memo-Kampagne gern – von der Vorbereitung über die Dankeschöns bis zur Kommunikation, wenn es hakt. Melde dich einfach.